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Probleme mit falschen Amazon-Lieferungen: Wie sollte man reagieren?

Achtung, Falschlieferungen: Bei der Verbraucherzentrale häufen sich Beschwerden von Amazon-Kunden, die andere Waren erhalten, als sie bestellt haben. Die Rückgabe und Erstattung des Geldes ist dann oft schwierig.

Manche Amazon-Kunden erleben derzeit beim Öffnen ihrer Pakete eine böse Überraschung. (Bild: Getty Images)
Manche Amazon-Kunden erleben derzeit beim Öffnen ihrer Pakete eine böse Überraschung. (Bild: Getty Images) (Getty Images)

Amazon-Kunden wissen: An dem Tag, an dem sie eine bestellte Ware erhalten, wird auch das Geld vom Konto abgebucht. Werden Pakete später als zum angekündigten Termin geliefert, kann es auch schon mal sein, dass der zu zahlende Betrag vorher vom Konto abgeht.

Werden Produkte zurückgeschickt, ist Amazon auch immer schnell mit der Rückzahlung. Der zu erstattende Betrag landet meist schon auf dem Konto sowie die Rücksendung beim Paketdienstleister registriert wird.

Teure Produkte bestellt, billige wurden geliefert

Richtig problematisch wurde dieses Verfahren für etliche Kunden, die sich bei der Verbraucherzentrale Schleswig Holstein meldeten. Alle hatten bei Amazon hochpreisige Artikel, wie etwa ein Tablet bestellt. Doch die Waren kamen nie an. Stattdessen befanden sich in den Paketen billige Artikel wie Shampoo, Marzipan oder Katzenfutter.

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Auf Nachfrage der Kunden habe Amazon dann jedoch verlangt, dass der "richtige" bestellte Gegenstand zurückgeschickt werden müsse, andernfalls gebe es das Geld nicht zurück, so die Verbraucherzentrale. Unmöglich – denn der ist ja nie angekommen.

Auf ihrer Facebook-Seite macht die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein auf das Amazon-Problem aufmerksam:

Das sollten Betroffene tun

Die Verbraucherzentrale rät Betroffenen zu folgenden Schritten: Zuerst sollte das Problem dem Kundenservice von Amazon gemeldet werden, am besten mit einem angehängten Beweisfoto.

Außerdem sollte der Paketschein aufbewahrt werden, denn auf dem ist oft das Gewicht der Sendung vermerkt. Ist die leichter als der bestellte Gegenstand kann das als Beweis für den Versand falscher Ware dienen. Zudem sollten Kunden versuchen, den gezahlten Betrag über das Kundenkonto oder die Bank zurück zu buchen.

Wer auf diesem Weg nicht weiterkommt, kann sich an die Beratungsstellen der Verbraucherzentralen wenden, die helfen dann bei der Klärung des Falls.

Bei weiteren Bestellungen vorbeugen

Gerade, wenn sehr teure Produkte geordert werden, kann es hilfreich sein, beim Öffnen der Pakete ein Video zu machen oder einen Zeugen zu bitten, zuzusehen.

Falls Sie Hilfe von einer Verbraucherzentrale in ihrer Nähe in Anspruch nehmen möchten, finden Sie hier eine Übersicht aller Beratungsstellen in Deutschland.

Im Video: Neuer Mindestbestellwert - Wann ist eine Amazon-Lieferung kostenlos?