Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.544,39
    -96,08 (-0,61%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.089,30
    -27,47 (-0,67%)
     
  • Dow Jones 30

    34.935,47
    -149,06 (-0,42%)
     
  • Gold

    1.816,90
    -18,90 (-1,03%)
     
  • EUR/USD

    1,1872
    -0,0024 (-0,20%)
     
  • BTC-EUR

    35.723,73
    +255,17 (+0,72%)
     
  • CMC Crypto 200

    955,03
    +5,13 (+0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    73,81
    +0,19 (+0,26%)
     
  • MDAX

    35.146,91
    -126,01 (-0,36%)
     
  • TecDAX

    3.681,37
    +1,63 (+0,04%)
     
  • SDAX

    16.531,16
    -34,57 (-0,21%)
     
  • Nikkei 225

    27.283,59
    -498,83 (-1,80%)
     
  • FTSE 100

    7.032,30
    -46,12 (-0,65%)
     
  • CAC 40

    6.612,76
    -21,01 (-0,32%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.672,68
    -105,59 (-0,71%)
     

Pedro Sánchez empfängt separatistischen Regierungschef Kataloniens

·Lesedauer: 1 Min.

MADRID (dpa-AFX) - Nur eine Woche nach der umstrittenen Begnadigung von neun katalanischen Separatistenführern hat sich der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erstmals mit dem Regierungschef der Konfliktregion getroffen. Das Treffen mit dem Separatisten Pere Aragonès am Dienstagabend in Madrid galt als erster Schritt der von Sánchez angestrebten ausgehandelten Lösung des Konflikts. Es dauerte nach Medienberichten rund zwei Stunden. Ob dabei auch über die Forderung der katalanischen Regierung nach grünem Licht aus Madrid für die Abhaltung eines Unabhängigkeitsreferendums diskutiert wurde, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Bei ihrer Haftentlassung hatten die neun von der Zentralregierung begnadigten Separatisten am vorigen Mittwoch eine Fortsetzung des Kampfes um die Unabhängigkeit der wirtschaftsstarken Region im Nordosten Spaniens verkündet. Sie forderten "Freiheit für Katalonien". Vor dem Gefängnis von Lledoners nahe Barcelona wurden sie von Hunderten Anhängern bejubelt und auch von Aragonès begrüßt.

Die linke Minderheitsregierung in Madrid hatte die Begnadigungsdekrete ungeachtet aller Kritik der konservativen Opposition erlassen. Die Maßnahme sei nötig, "um die Eintracht und das Zusammenleben wiederherzustellen", sagte Sánchez.

Die neun Separatisten waren im Herbst 2019 im Zusammenhang mit dem illegalen Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober 2017 unter anderem wegen Aufruhrs und Veruntreuung öffentlicher Gelder zu Haftstrafen zwischen 9 und 13 Jahren verurteilt worden. Drei weitere verurteilte Politiker saßen ihre Strafen bereits ab. Der damalige Regionalpräsident Carles Puigdemont entzog sich einem Zugriff der Justiz, indem er nach Belgien floh.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.