Deutsche Märkte öffnen in 6 Stunden 19 Minuten
  • Nikkei 225

    27.607,40
    +323,81 (+1,19%)
     
  • Dow Jones 30

    34.935,47
    -149,03 (-0,42%)
     
  • BTC-EUR

    33.543,45
    -1.807,31 (-5,11%)
     
  • CMC Crypto 200

    961,89
    +11,99 (+1,26%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.672,68
    -105,62 (-0,71%)
     
  • S&P 500

    4.395,26
    -23,89 (-0,54%)
     

Pünktlich zum Bundesliga-Start: Länder wollen wieder mehr Fans in Stadien lassen

·Lesedauer: 2 Min.

In wenigen Wochen beginnt wieder die Bundesliga. Rechtzeitig vor Saisonbeginn am 13.August haben sich die Senats- und Staatskanzleien der Länder nach Recherchen von Business Insider auf ein neues Stadion-Konzept für Zuschauer geeinigt. Demnach sollen künftig unter bestimmten Voraussetzungen deutlich mehr Fans erlaubt sein als kurzzeitig in der vorherige Saison möglich.

Business Insider liegt der Bundesliga-Fan-Plan exklusiv vor:

Inzidenz: Wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort über 35 liegt und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist, sind maximal 5000 Zuschauer zugelassen. Ist die Inzidenz niedriger, liegt die zulässige Auslastung bei maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität – in jedem Fall aber bei "nicht mehr als insgesamt 25.000 Zuschauenden", heißt es im Papier.

Bayern will davon jedoch wegen der hochansteckenden Delta-Mutation abweichen. Im Beschluss heißt es dazu: "maximal zulässige Zuschauerzahl zunächst auf 35 Prozent der jeweiligen Vollauslastung und maximal 20.000 Zuschauer beschränken".

Im Beschluss heißt es grundsätzlich weiter: "Die zulässige Zuschauendenzahl wird für jede Veranstaltungsstätte durch die Einhaltung des Abstandsgebots und angepasst an die örtlichen Gegebenheiten entsprechend den dafür geltenden Landes- und Kommunalregelungen und die Kapazität der örtlichen Infrastruktur (v.a. Sanitär, Gastronomie, ÖPNV, Individualverkehr) bestimmt."

Testpflicht: Wer zur Bundesliga ins Stadion will, braucht einen negativen Corona-Test. Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen.

Tickets: Um mögliche Infektionsketten schnell zu ermitteln, sollen Tickets personalisiert werden.

Abstand: Stadienbetreiber sollen penibel auf das Abstandsgebot achten, laut Beschluss "insbesondere durch eine Reduktion der maximalen Auslastung z.B. durch Besetzung im Schachbrettmuster, feste Plätze, eine Entzerrung der Besuchendenströme durch eine Segmentierung bei Ein- und Auslass".

Alkohol: Es soll Begrenzungen zum Ausschank und Konsum von alkoholhaltigen Getränken sowie ein Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen geben. Baden-Württemberg will wie Bayern in Stadien ein komplettes Alkoholverbot aussprechen.

Masken: Eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken soll es laut Beschluss "mindestens abseits des eigenen Platzes und auf allen Begegnungsflächen" geben. In Hallen soll für ausreichend Lüftung gesorgt werden.

Gültigkeit: Laut Beschluss sollen die Regelungen vorerst bis 11. September gelten.

In der letzten Saison waren die Regularien noch viel schärfer. Monatelang spielten die Bundesliga-Vereine bis zum Ende der Saison Mitte Mai weitgehend vor leeren Rängen. Nur kurz kam es im Sommer vorigen Jahres zur Fan-Rückkehr. Dann galt: Lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche (Inzidenz) unter 35, durften 20 Prozent der jeweiligen Stadiumkapazitäten gefüllt sein. Von knapp 75.000 Plätzen in der Münchner Allianz Arena durften folglich nur höchstens 15.000 besetzt werden.

Nun sind die Voraussetzungen für Sportveranstaltungen allerdings andere: Zwar sind die Inzidenzen ebenfalls aktuell sehr niedrig, doch zudem gibt es inzwischen auch viele Geimpfte. Mehr als die Hälfte der Deutschen hat inzwischen mindestens eine Impfung erhalten.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.