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Optiker Mister Spex mit Ergebnisrückgang

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Beim Optiker Mister Spex <DE000A3CSAE2> ist das operative Ergebnis im dritten Quartal gesunken. So belasteten ein niedriger als erwartetes Wachstum von Korrektionsbrillen sowie höhere Kosten die Entwicklung, wie das seit Sommer an der Börse notierte Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging von 2,2 Millionen auf nur noch rund 300 000 Euro zurück. Die Aktie konnte sich in den ersten Handelsminuten zunächst von ihren zuletzt heftigen Verlusten erholen, drehte dann aber wieder ins Minus.

Die Verkäufe der margenträchtigen Korrektionsbrillen stiegen zwar um sieben Prozent, blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück, nachdem die Erholung in den stationären Läden mit Nachlassen der Pandemie-Beschränkungen langsamer voran ging als gedacht. Betroffen waren davon insbesondere die neu eröffneten Läden. Die lokalen Geschäfte machen dabei etwa 80 Prozent ihrer Umsätze mit Korrektionsbrillen. Dazu belasteten höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Börsengang, sowie gestiegene Marketing- und Personalkosten.

Dank besserer Verkäufe von Sonnenbrillen und Kontaktlinsen konnte Mister Spex die Umsätze dennoch deutlich steigern - sie legten um insgesamt elf Prozent auf 49 Millionen Euro zu. Den überwiegenden Teil seiner Erlöse erwirtschaftet das Unternehmen mit gut 35 Millionen Euro in Deutschland. Die Zahl der aktiven Kunden stieg im Quartal um 14 Prozent auf 1,7 Millionen. Dabei wurden vier neue Läden eröffnet - drei in Deutschland und einer in Österreich. Bis zum Ende des Jahres werde Mister Spex über ein Filialnetz von 48 Geschäften in Europa verfügen.

Mister Spex hatte bereits Anfang November seine Prognosen wegen der geringeren Verkäufe von Korrektionsbrillen gesenkt und erwartet anstelle eines Ergebnisanstiegs nun einen Rückgang des bereinigten operativen Gewinns auf vier bis fünf Millionen Euro, nach 6,8 Millionen Euro im Vorjahr. Auch das Umsatzwachstum soll mit 17 bis 19 Prozent geringer ausfallen als zunächst mit rund 20 Prozent geplant.

Entsprechend gab es für den Jefferies-Experten Alexander Thiel im Quartalsbericht nun keine Überraschungen mehr. Das so wichtige und profitable Geschäft mit verordneten Brillen sei nur schleppend gewachsen, entsprechend schwach sei der Umsatzmix.

Mister Spex war Anfang Juli zu 25 Euro je Aktie an die Börse gegangen. Am Vortag fiel das Papier unter die Marke von 13 Euro auf ein Rekordtief. Am Mittwoch zeigte sich das Papier zu Handelsbeginn mit einem Plus von 0,23 Prozent auf 13,01 Euro etwas erholt, drehte dann aber wieder ins Minus und notierte zuletzt rund 2 Prozent tiefer. Branchenprimus Fielmann <DE0005772206> konnte dagegen zuletzt mit einem Umsatz- und Gewinnplus aufwarten und profitierte von der Digitalisierung und der Interantionalisierung des Geschäfts. Dies spiegelte sich auch im Aktienkurs wieder, der sich seit Anfang Oktober nach einem Tiefpunkt wieder deutlich erholt hat.

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