Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 6 Minuten
  • DAX

    14.172,27
    +132,47 (+0,94%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.734,35
    +26,63 (+0,72%)
     
  • Dow Jones 30

    31.391,52
    -143,99 (-0,46%)
     
  • Gold

    1.725,30
    -8,30 (-0,48%)
     
  • EUR/USD

    1,2101
    +0,0013 (+0,1089%)
     
  • BTC-EUR

    42.500,36
    +1.656,08 (+4,05%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.027,44
    +39,35 (+3,98%)
     
  • Öl (Brent)

    60,63
    +0,88 (+1,47%)
     
  • MDAX

    31.954,62
    +192,41 (+0,61%)
     
  • TecDAX

    3.363,16
    -1,48 (-0,04%)
     
  • SDAX

    15.452,08
    +137,70 (+0,90%)
     
  • Nikkei 225

    29.559,10
    +150,93 (+0,51%)
     
  • FTSE 100

    6.690,75
    +77,00 (+1,16%)
     
  • CAC 40

    5.860,40
    +50,67 (+0,87%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.358,79
    0,00 (0,00%)
     

Opposition kritisiert Scheuer-Absage zu Gesprächen über die Bahn

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Grüne und FDP haben die Absage von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) über gemeinsame Gespräche mit der Opposition zur Zukunft der Deutschen Bahn kritisiert. "Ankündigungsminister Scheuer hat wieder zugeschlagen", erklärten die Grünen-Abgeordneten Matthias Gastel und Sven-Christian Kindler am Freitag. Im November 2019 habe Scheuer großspurig Gespräche zu einer zweiten Bahnreform angekündigt. "Nun beerdigt er alle Reformpläne für die Bahn. Typisch Scheuer: viel Show, wenig Substanz." Bei der Deutschen Bahn und im Bahnsektor drängten aber Reformen, nicht erst seit Corona.

Der FDP-Verkehrspolitiker Torsten Herbst sagte, eine grundlegende Organisationsreform und eine Verschlankung des Bahn-Konzerns seien überfällig. Dass Scheuer die Corona-Krise als Vorwand nutze, nicht mit der kritischen Opposition über die langfristige Zukunft der Deutschen Bahn sprechen zu wollen, sei abstrus.

Ein Sprecher Scheuers hatte am Donnerstag gesagt, durch die Corona-Pandemie sei in den vergangenen Monaten zunehmend die aktuelle finanzielle Situation der Bahn in den Vordergrund gerückt. Das Ministerium konzentriere sich auf die Lösung von drängenden Fragen. "Vor diesem Hintergrund gibt es derzeit keinen Zeitpunkt oder Format für Gespräche zu Grundsatzfragen mit der Opposition."