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NSA: Regelmäßiger Handyneustart soll vor Hackern schützen

·Lesedauer: 1 Min.
Um sich vor Cyberkriminalität zu schützen, empfiehlt die NSA Politikerinnen und Politikern, ihr Handy regelmäßig neu zu starten. (Bild: 2019 Wang Gang/Visual China Group via Getty Images)
Um sich vor Cyberkriminalität zu schützen, empfiehlt die NSA Politikerinnen und Politikern, ihr Handy regelmäßig neu zu starten. (Bild: 2019 Wang Gang/Visual China Group via Getty Images)

Um sich vor potenzieller Spyware zu schützen, rät der NSA, das eigene Handy mindestens einmal wöchentlich neu zu starten.

Im Kampf gegen Cyberkriminelle rät der US-amerikanische Geheimdienst NSA zu einem einfachen Trick: Politikerinnen und Politiker sollten ihre Handys möglichst einmal pro Woche vollständig aus- und wieder einschalten. Das geht aus einem entsprechenden Leitfaden hervor, aus dem das österreichische Internetportal "Futurezone" kürzlich zitierte.

Grund für diese sehr simple Sicherheitsmethode seien demnach die sogenannten "In-Memory Payloads", die viele Cyberkriminelle verwenden. Diese können zwar weniger leicht von Abwehrmechanismen erkannt werden, überleben aber keinen Systemneustart. Das bedeutet, dass die Schadsoftware erst wieder neu installiert werden muss, sobald das infizierte Gerät vollständig aus- und wieder eingeschaltet wurde.

Vorsichtiger Umgang mit fremden Quellen

Der NSA räumt jedoch ein, dass diese simple Methode keinen vollwertigen Schutz gegen Cyberkriminalität bietet. Stattdessen empfiehlt der Geheimdienst einen verantwortungsvollen und sorgsamen Umgang: Grundsätzlich sollte man keine Software von unbekannten Quellen installieren. Gegenüber Mails oder SMS, die zum Öffnen eines Links auffordern, sollte man grundsätzlich misstrauisch sein. Wenn man zu einem geheimen Treffen oder an einen geheimen Ort geht, sollte man das Mobiltelefon am besten gar nicht erst mitnehmen. Dies sei immer noch die effektivste Methode, um zu verhindern, dass Kriminelle die Kamera oder das Mikrofon aus der Ferne aktivieren und mithören.

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