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Neue Smartphone-Generation: Apple schafft die SIM-Karte ab

Die neuen iPhone-Modelle lassen die Selfie-Kamera im Display verschwinden. - Copyright: Screengrab Apple
Die neuen iPhone-Modelle lassen die Selfie-Kamera im Display verschwinden. - Copyright: Screengrab Apple

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Apple hat am Mittwoch seine neuen Produkte vorgestellt. Die neuen iPhone 14-Modelle waren mit Spannung erwartet worden, nachdem der Smartphone-Hersteller seine Einladung für das Event in der Firmenzentrale im kalifornischen Cupertino mit den Worten „Far Out“ betitelt hatte. Tatsächlich wagte die US-Firma einen relativ drastischen Schritt: So wird bei den neuen Modellen der Slot für die SIM-Karte abgeschafft. Stattdessen arbeitet die neueste Smartphone-Generation mit einer sogenannten eSIM. Apples iPhones der Generation 13 unterstützten die eSIM-Funktion bereits – sie konnten jedoch auch noch physische SIM-Karten nutzen. In den USA warten die Smartphones zudem mit einer neuen Notruf-Funktion via Satellit auf. Ein weiteres Feature ist ein Display, das ständig angeschaltet bleibt.

Außerdem präsentierte das wertvollste Unternehmen der Welt eine neue Computeruhr – die Apple Watch Ultra. Das am Mittwoch vorgestellte Modell ist größer und robuster als frühere Angebote und will speziell Extremsportler und Abenteurer ansprechen. Auch neue AirPods Pro wurden enthüllt und werden ab Ende September erhältlich sein. [Mehr bei Welt, Wall Street Journal, CNBC, Handelsblatt, Business Insider und Bloomberg]

Auf Gründerszene: Der Smart sollte den Stadtverkehr revolutionieren. Wenn Autos weniger Platz benötigen, bleibt schließlich mehr Platz für Menschen und Grünflächen. Das wurde nicht Realität, aber einer der Väter des Smart gibt nicht auf – sein Startup City Transformers bietet ein noch kleineres Fahrzeug an. Unser Redakteur Steffen Bosse hat sich erklären lassen, warum die Revolution diesmal passieren soll. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

T-Mobile wird mit einer Marktkapitalisierung von 179 Milliarden Euro zum wertvollsten Mobilfunkunternehmen der Welt. Die US-Tochter der Deutschen Telekom ist an der Börse mehr wert als ihre Wettbewerber Verizon und AT&T. Auch die Rivalen aus China können derzeit nicht mit T-Mobile mithalten. Verizon liegt mit einem Wert von rund 175 Milliarden Euro derzeit auf Platz zwei und der chinesische Wettbewerber China Mobile schafft es mit einer Bewertung von 145 Milliarden Euro auf Platz drei. [Mehr bei Handelsblatt]

Twitter kann aufatmen: Das US-Gericht, das das Verfahren zwischen dem Kurznachrichtendienst und Tesla-Chef Elon Musk leitet, hat den Antrag Musks auf eine Verschiebung des Verfahrens abgelehnt. Bei dem Gerichtsstreit geht es um das Twitter-Übernahmeangebot, bei dem Musk einen Rückzieher gemacht hat. Die Twitter-Aktien sind seit der Absage empfindlich gefallen und die Richterin argumentierte in ihrer Begründung, dass eine vierwöchige Verzögerung weitere Schäden bei Twitter verursachen könnte. Gleichzeitig erlaubte das Gericht, dass Musk seine Gegenklage um die Behauptungen eines Twitter-Whistleblowers ergänzen darf. [Mehr bei CNBC und The Information]

Netflix versucht, angesichts des sich verlangsamenden Abonnentenwachstums Geld zu sparen. Laut eines Medienberichts soll der US-amerikanische Streamingdienst seine Abteilungen nach Möglichkeiten zur Kostensenkung durchsuchen. Unter den geplanten Einsparungen sind eine Reduzierung der Immobilienkosten, Einsparungen beim Cloud-Computing und die Einstellung von mehr Nachwuchskräften. Auch das asiatische Mobility-Unternehmen Grab will Kosten sparen und Amazon-Chef Andy Jassy ließ verlauten, dass der Online-Händler seine Neueinstellungen verlangsamen will. [Mehr bei Wall Street Journal, Wall Street Journal und Wall Street Journal]

Nissan und Mitsubishi Motors planen den Einstieg ins Billigsegment der Elektroautos: Die japanischen Autohersteller wollen ihr neues Modell, dass bei Nissan „Sakura“ und bei Mitsubishi „eK X“ heißen wird, bereits ab etwa 12.000 Euro auf den Markt bringen. Die Vollversion wird es für rund 21.000 Euro geben, inklusive eines 360-Grad-Kamerablicks und eines Fahrassistenten für halbautonomes Fahren auf der Autobahn. [Mehr bei Handelsblatt]

Samsung hat sich auf einer Pressekonferenz am Mittwoch pessimistisch gezeigt: Kyung Kye-hyun, der die Halbleitersparte des südkoreanischen Konzerns leitet, prophezeit, dass der Rückgang der Chipverkäufe bis ins nächste Jahr hinein andauern wird. Die gesamte Halbleiterindustrie leidet derzeit unter einer deutlich geringeren Nachfrage nach PCs, Smartphones und Datenservern. „Die zweite Hälfte dieses Jahres sieht schlecht aus, und bis jetzt scheint das nächste Jahr nicht wirklich eine deutliche Dynamik für große Verbesserungen zu zeigen“, sagte der Manager. [Mehr bei Bloomberg und Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Vor Kurzem hat die Kenbi-Gründerin Katrin Alberding durch künstliche Befruchtung ein Kind bekommen. Ein Erfahrungsbericht über Vorurteile und kurze Nächte. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion