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Nächster Versuch: Diese Frau ist bereit für Kellers Nachfolge

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Nächster Versuch: Diese Frau ist bereit für Kellers Nachfolge
Nächster Versuch: Diese Frau ist bereit für Kellers Nachfolge

Mit Fritz Keller muss sich erstmals ein Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor dem Sportgericht des Verbandes verantworten. Nach dem von ihm ausgelösten Nazi-Eklat ist der 64-Jährige in der Wahrnehmung vieler Beobachter und Insider nicht mehr im Amt zu halten. (KOMMENTAR: Kellers Zeit beim DFB ist vorbei!)

Doch wer könnte auf Keller folgen? Zwei Jahren nach ihrer überraschenden Bewerbung als DFB-Präsidentin erwägt jedenfalls auch die Amateursportvertreterin Ute Groth eine erneute Kandidatur bei einem möglichen Rücktritt des umstrittenen Amtsinhabers.

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"Ich würde das gerne in einem Team angehen, das an einer Neuausrichtung des Verbandes entwickelt", sagte die 62-Jährige der Augsburger Allgemeinen (Donnerstagausgabe).

Die Vereinsvorsitzende der DJK Tusa 06 Düsseldorf sprach sich dabei grundsätzlich für eine personelle Erneuerung des aus: "Ich glaube, dass insgesamt mehr neue Leute in die Verbandsstrukturen gehören." (HINTERGRUND: Wer kann den DFB retten?)

DFB-Nachfolge für Keller: Ute Groth bereit

Groth betonte, dass es nicht um ihre Person gehe: "Wichtig ist jetzt aber, dass es eine große Erneuerung gibt – personell und strukturell."

Ihrer Ansicht nach hat sich der DFB weit von der Basis der Amateure entfernt: "Viele Leute an der Basis haben keine Lust mehr auf dieses Funktionärsgeklüngel."(Nazi-Vergleich: Koch widerspricht Keller)

Eine Neuausrichtung müsse sich weniger an der Elite orientieren: "Es wäre eine andere Gewichtung nötig: etwas weniger von der Glitzerwelt Bundesliga, hin zum Amateurverein."

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Gerade die Corona-Pandemie wirft für die Düsseldorferin ein Schlaglicht auf die bestehenden Defizite.

Wunsch nach Reformen und mehr Basis-Denken beim DFB

Nachdem die Vereine sich Modelle überlegt hatten, wie die Kinder wieder Sport treiben können, habe es ein Empfehlungsschreiben des DFB, das sich am Hygienekonzept aus der Bundesliga orientierte.

"Das ist doch an der Realität vorbei. Und erst vor ein paar Wochen hat sich der DFB-Arzt Tim Meyer dahingehend geäußert, dass Sport an der frischen Luft unbedenklich ist. Da frage ich mich nur: Warum kommt das jetzt erst?", so Groth.

Dass Keller, der sich bei Groths Kandidatur 2019 durchgesetzt hatte, nicht die von ihm angekündigten Reformen durchbrachte, sei auch mit der Vergangenheit des DFB zu erklären, fügte Groth an: "Keller hat es versucht, Änderungen zu bewirken. Die meiste Zeit war er aber damit beschäftigt, die Altlasten zu beseitigen: die Geschichten um die WM 2006, diese ganzen Verträge und Beraterzahlungen. Letztlich ist er auch darüber gestolpert.

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