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„Auf zum nächsten Oldie-Rekord“: Boll peilt Olympia an

·Lesedauer: 2 Min.
„Auf zum nächsten Oldie-Rekord“: Boll peilt Olympia an
„Auf zum nächsten Oldie-Rekord“: Boll peilt Olympia an

Europameister Timo Boll (Düsseldorf) fühlt sich als Grandseigneur der Tischtennis-Weltspitze sehr wohl. Wenige Tage nach seiner Bronzemedaille bei der WM in Houston gab der 40 Jahre alte Weltranglistenzehnte im Sportstudio des ZDF für die Sommerspiele 2024 in Paris seine siebte Olympia-Teilnahme als nächstes großes Ziel seiner Laufbahn an.

"Es hört sich verrückt an, aber ich werde es versuchen", bestätigte Boll seine Paris-Ambitionen erstmals öffentlich: "Mit 40 sind zwei, drei Jahre zwar eine lange Zeit, und jede Trainingswoche ist hart, aber ich hätte mir auch nicht vorstellen können, mit 40 noch in der Weltspitze mitspielen zu können. Auf zum nächsten Oldie-Rekord."

In Houston war der Linkshänder durch seinen zweiten WM-Podiumsplatz nach Bronze von 2011 zum ältesten Einzel-Medaillengewinner der 95-jährigen Historie der Titelkämpfe avanciert. Boll hält außerdem schon die Altersrekorde für Weltranglistenerste (36 Jahre), Einzel-Europameister (40), Europe-Top-16-Sieger (38) oder auch deutsche Einzel-Champions (37).

Im Falle seines Olympia-Starts in Paris würde Boll in den Kreis der deutschen Rekordteilnehmer an Sommerspielen aufsteigen. Bislang gingen nur der Sportschütze Ralf Schumann und der Springreiter Ludger Beerbaum siebenmal bei Sommerspielen für Deutschland an den Start.

Bolls Nationalmannschafts-Kollege Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) hatte erst kürzlich sogar eine Olympia-Teilnahme des gebürtigen Hessen an den Sommerspielen 2028 in Los Angeles nicht ausgeschlossen. "Er hat eine Spielintelligenz wie kein Zweiter und dadurch auch noch in seinem Alter eine solch hohe Qualität", begründete der Weltranglistenneunte seine Einschätzung.

Boll kann sich auch ohne Olympia 2024 kein kurzfristiges Ende seiner imponierenden Karriere vorstellen. „Ich versuche, es noch weiter hinauszuzögern“, erklärte der zweimalige Weltcupsieger: „Der Sport macht mir immer noch viel Freude und Spaß, und wenn mein Körper mitmacht, traue ich mir auch immer noch etwas zu. Den Moment wird man spüren, wenn die Zeit gekommen ist, aber noch ist es nicht soweit.“

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