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Nächste Bank stoppt Gebührenerhöhung — Kunden fordern mittlerweile Geld zurück

·Lesedauer: 1 Min.

Die Sparkasse Köln-Bonn hat ihre umstrittene Erhöhung der Gebühren für das Girokonto vorerst ausgesetzt. Das berichtet unter anderem die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Damit reagierte die Bank auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Das Gericht hatte entschieden, dass die Vorgehensweise vieler Banken, auch bei weitreichenden Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen das Stillschweigen der Kunden nach Information per Brief oder Mail als Zustimmung zu deuten, unzulässig sei.

Die Urteilsbegründung stehe nach wie vor aus, so die FAZ. In einer Pressemitteilung der Bank heißt es, man werde die Änderungen bei den Girokonten „vorsorglich solange ruhen lassen, bis die Urteilsbegründung vorliegt und ausgewertet ist.“

Immer mehr Geld-Rückforderungen von Kunden

Ähnlich waren bereits andere Banken vorgegangen. Die Commerzbank hingegen hatte angekündigt, ihre Gebührenerhöhung beim Girokonto trotzdem durchzusetzen. Die Bank wolle aber nicht mehr auf die schweigende Zustimmung setzen, sondern ein „aktives Ja“ der Kunden einholen, berichtet die FAZ. Den entsprechenden bürokratischen Aufwand nehme das Institut damit — im Gegensatz zu anderen Banken — in Kauf.

Zugleich kommt es im Zuge des BGH-Urteils bei immer mehr Banken dazu, dass Kunden wegen früherer Gebührenerhöhungen Geld zurückfordern. Wie die FAZ schreibt, habe eine kleine Umfrage unter Banken gezeigt, dass die meisten von ihnen mit solchen Forderungen konfrontiert seien. Die Hamburger Volksbank habe beispielsweise berichtet, dass sie mittlerweile 40 solcher Geld-Rückforderungen erhalten habe. Auch sie wolle auf die Urteilsbegründung des BGH warten und sich dann bei den Kunden melden.

sb