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Ministerium stellt Krisenfall bei Geflügelpest fest

·Lesedauer: 1 Min.

HANNOVER (dpa-AFX) - Angesichts der schnellen Ausbreitung der Geflügelpest in Nutztierbeständen hat Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast den Krisenfall festgestellt. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitag mit. "Wir nehmen leider eine noch größere Dynamik als 2020 wahr", sagte die CDU-Politikerin. Daher habe sie mit der Feststellung des Tierseuchenfalls für Niedersachsen das Tierseuchenkrisenzentrum in ihrem Ministerium aktiviert. Beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg werde ein Krisenkoordinierungsstab eingerichtet.

Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts hat laut Ministeriums bislang acht Mal Geflügelpest in Nutzviehbeständen in Niedersachsen bestätigt. Bei Wildvögeln wurde die Geflügelpest in 14 Fällen festgestellt. Viele Landkreise haben bereits angeordnet, dass Freilandgeflügel in die Ställe geholt werden muss. Zuletzt wurde laut Laves bei einem Enten- und Hähnchenmastbetrieb im Landkreis Cuxhaven die Geflügelpest festgestellt.

Vom vergangenen November bis Juni wurde bei der Tierseuchenkasse Niedersachsen ein Schaden aufgrund der Geflügelpest von fast 23 Millionen Euro verzeichnet. Das war der bislang schlimmste Ausbruch dieser Tierseuche in Niedersachsen.

Wegen der Gefahr durch die Vogelpest im benachbarten Niedersachsen verhängt auch das Land Bremen ab Montag eine Stallpflicht für Geflügel. Betroffen von der Maßnahme seien etwa 750 Halter und Halterinnen im kleinsten Bundesland mit etwa 14 000 Tieren, hieß es vom Verbraucherschutzressort.

Seit Oktober gebe es verstärkt Meldungen über Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln in Norddeutschland. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern habe es vereinzelt auch Ausbrüche in großen oder kleinen Haltungen von Hausgeflügel gegeben.

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