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Mick Jagger und weitere Millionäre, die ihren Kindern kein Geld vererben wollen

Geht der Rolling-Stones-Nachwuchs leer aus?

<p>Denis Makarenko/Shutterstock</p>

Denis Makarenko/Shutterstock

Man könnte meinen, dass die Kinder der Reichen und Berühmten es nicht nötig haben, arbeiten zu gehen. Doch nicht alle Prominenten wollen, dass ihr Nachwuchs ein Leben in Saus und Braus erbt. So deutete auch Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger kürzlich an, dass ein Großteil des gigantischen Vermögens der Rocker nicht an die Kinder der Bandmitglieder gehen könnte.

Hier erfahren Sie, warum der Musiker-Nachwuchs eventuell leer ausgeht und welche Stars ihr Vermögen ebenfalls nicht mit ihren Kindern teilen wollen.

Stones-Frontmann will „der Welt etwas Gutes tun“

<p>Ralf Liebhold/Shutterstock</p>

Ralf Liebhold/Shutterstock

Anstatt den Musikkatalog der Rolling Stones an die Kinder der Band zu vererben, hatte Frontmann Jagger vorgeschlagen, die Rechte an allen Songs ab 1971 – derzeit noch im Besitz der Rocker – für wohltätige Zwecke zu spenden. Immer wieder verdienen Bands und Künstler wie Bob Dylan, Bruce Springsteen und Neil Young unglaubliche Summen durch den Verkauf ihrer Musikrechte an Plattenfirmen und Songmanagementfirmen.

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Zwar hat Jagger, wie er in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ erklärte, nicht die Absicht, den lukrativen Katalog in naher Zukunft zu verkaufen. Künftige Einnahmen daraus könnten aber für gute Zwecke verwendet werden, um „vielleicht etwas Gutes in der Welt zu tun“. „Komm schon, Kinder brauchen keine 500 Millionen Dollar, um gut zu leben“, fügte der Sänger hinzu.

Die 21 Stones-Erben

<p>Dave J Hogan/Getty Images</p>

Dave J Hogan/Getty Images

Insgesamt kommen die Rolling Stones auf 21 Kinder. Mick Jagger (hier im Bild mit seiner Tochter Georgia May) hat acht Kinder mit fünf verschiedenen Frauen: Karis (geboren 1970), Jade (geboren 1971), Elizabeth (geboren 1984), James (geboren 1985), Georgia May (geboren 1992), Gabriel (geboren 1997), Lucas (geboren 1999) und Deveraux (geboren 2016).

Gitarrist Ronnie Wood bekam von drei Frauen fünf Kinder: Jesse (geboren 1976), Leah (geboren 1978), Tyrone (geboren 1979) und die Zwillinge Gracie Jane und Alice Rose (geboren 2016).

Leadgitarrist Keith Richards hat fünf Kinder von zwei Frauen: Marlon (geboren 1969), Angela (geboren 1972), Theodora (geboren 1985) und Alexandra (geboren 1986). Tochter Tara Jo Jo Gunne starb wenige Monate nach ihrer Geburt 1976 an plötzlichem Kindstod.

Der 2021 verstorbene Schlagzeuger Charlie Watts hatte mit seiner langjährigen Frau Shirley nur eine Tochter. Seraphina wurde 1968 geboren.

Das Vermögen der Rolling Stones

<p>Everett Collection/Shutterstock</p>

Everett Collection/Shutterstock

Auch wenn die Stones-Kinder keinen Anteil am Musikkatalog ihrer Eltern erben sollten. Ein hübsches Sümmchen dürfte ihnen dennoch zufallen. Schlagzeuger Charlie Watts hinterließ seiner Frau und seiner Tochter nach seinem Tod ein Vermögen von umgerechnet 32 Millionen Euro. Seine Ehefrau Shirley starb allerdings bereits 2022.

Es ist davon auszugehen, dass auch die anderen Stones-Mitglieder einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens an ihre Familien weitergeben werden. Jagger und Richards sind mit jeweils umgerechnet rund 475 Millionen Euro die reichsten Bandmitglieder. Auch Wood ist mit umgerechnet 190 Millionen Euro nicht gerade arm.

Während die Erben der Rolling Stones mit einem kleinen Vermögen davonkommen werden, gibt es einige Prominente, die ihr Geld partout nicht mit ihren Kindern teilen wollen. Lesen Sie jetzt, warum...

Daniel Craig

<p>Mark Sagliocco/Getty Images for The Museum of Modern Art</p>

Mark Sagliocco/Getty Images for The Museum of Modern Art

In einem Interview mit dem Magazin „Candis“ sagte James-Bond-Star Daniel Craig, dass er Erben „ziemlich geschmacklos“ findet. Craig hat eine erwachsene Tochter, Ella, aus erster Ehe mit der Schauspielerin Fiona Loudon sowie eine jüngere Tochter mit seiner jetzigen Frau, Schauspielerin Rachel Weisz. „Meine Philosophie lautet: Werde es [das Geld] los oder verschenke es, bevor du gehst“, so Craig.

 

Mark Zuckerberg

<p>Mark Zuckerberg / Facebook</p>

Mark Zuckerberg / Facebook

Mark Zuckerberg, Gründer des sozialen Netzwerks Facebook, und seine Frau Priscilla Chan haben zusammengerechnet ein beachtliches Imperium im Wert von umgerechnet 68 Milliarden Euro errichtet. Anstatt ihr Geld aber eines Tages ihren Töchtern Maxima und August zu vermachen, sollen die Kinder ihren eigenen Weg finden. Das Paar verpflichtete sich nach der Geburt der ersten Tochter 2015, 99 Prozent seiner Facebook-Aktien – im Wert von damals umgerechnet rund 43 Milliarden Euro – der Zuckerberg-Stiftung zu spenden.

Jackie Chan

<p>Denis Makarenko & Shutterstock</p>

Denis Makarenko & Shutterstock

Jackie Chan ist Vater von zwei Kindern, Sohn Jaycee und Tochter Etta Ng. Seinen Reichtum will der Hollywood-Star aber an seine eigene Charity-Organisation, die Jackie Chan Charitable Foundation spenden. „Wenn mein Sohn dazu fähig ist, wird er sein eigenes Geld verdienen. Wenn nicht, wird er mein Geld nur verschwenden“, erklärte der gebürte Hongkonger 2011 dem Nachrichtenkanal „Channel NewsAsia“. Das Vermögen des Schauspielers und Kampfsportlers wird heute auf umgerechnet rund 360 Millionen Euro geschätzt wird.

Sting

<p>Kirsty Wigglesworth/PA Archive/PA Images</p>

Kirsty Wigglesworth/PA Archive/PA Images

Laut Musiker Sting wäre es ein Klotz an ihren Beinen, wenn seine sechs inzwischen erwachsenen Kinder sein Vermögen erben würden. Der Sänger will seine hart verdienten, umgerechnet rund 350 Millionen Euro lieber selbst ausgeben. Glücklicherweise seien seine Kids mit einer guten Arbeitsmoral ausgetattet und bäten ihn nur selten um Hilfe, so der stolze Vater.

Elton John

<p>Theo Wargo/Getty Images</p>

Theo Wargo/Getty Images

Seinen extravaganten Lebensstil aufzugeben, schaffte Elton John nach eigenen Aussagen erst durch seine Kinder Elijah und Zachary. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass das Vermögen des erfolgreichen Sängers von umgerechnet geschätzten 470 Millionen Euro einmal auf dem Konto seiner Söhne landet. „Natürlich will ich, dass meine Jungs finanziell abgesichert sind. Aber das Schlimmste für Kinder ist es, mit einem silbernen Löffel im Mund geboren zu sein“, sagte der Superstar der Online-Ausgabe der Zeitung „Mirror“.

Sara Blakely

<p>Dia Dipasupil/Staff/Getty Images</p>

Dia Dipasupil/Staff/Getty Images

Die Gründerin und Geschäftsführerin des Unterwäscheunternehmens Spanx war die erste Frau, die 2013 das Versprechen „The Giving Pledge“ unterzeichnete. Mit der philantophischen Kampagne verpflichten sich die Superreichen, einen Großteil oder ihr gesamtes Vermögen zu Lebzeiten zu verschenken. Sara Blakely versprach, ihr Geld für „Investitionen in Frauen“ zu verwenden. Als ihr Sohn drei Jahre alt war, erklärte sie ihm, dass sie das Gros ihres Vermögens, das von der Zeitschrift „Forbes“ zuletzt auf umgerechnet rund eine Milliarden Euro geschätzt wurde, an andere Menschen spenden würde. Damals schien das ihr Kleinkind nicht sonderlich zu beunruhigen, sondern er sagte nur: „Okay, Mami, können wir jetzt ein Puzzle machen?“. War vielleicht nicht das beste Alter für ein solches Gespräch...

Reed Hastings

<p>Daniel Munoz/Stringer/Getty Images</p>

Daniel Munoz/Stringer/Getty Images

Netflix-Gründer- und CEO Reed Hastings ist durch den unglaublichen Erfolg seines Streamingdienstes zu Corona-Zeiten noch reicher geworden. Der Unternehmer und seine Frau Patty Quillin hatten sich allerdings bereits 2012 der „Giving Pledge“-Kampagne angeschlossen, noch bevor Netflix auf dem Vormarsch war. Damals belief sich Hastings Vermögen noch auf umgerechnet rund 270 Millionen Euro – heute sind es 2,4 Milliarden Euro. Das Geld will er nicht etwa seinen beiden Kinder vererben, sondern in die Bildung benachteiligter Kinder investieren.

Pierre Omidyar

<p>Kim Kulish/Contributor/Getty Images</p>

Kim Kulish/Contributor/Getty Images

Nachdem er im zarten Alter von 31 Jahren zum Milliardär wurde, spendete Pierre Omidyar, Gründer des Internet-Giganten eBay, bereits ein Vermögen für den guten Zweck. Der gebürtige Franzose hat eine wohltätige Investmentfirma, mit der er und seine Frau Pam sich unter anderem gegen Menschenhandel einsetzen. Omidyars drei Kinder werden nur einen kleinen Betrag erben, da Omidyar bereits eine Verpflichtungserklärung der „Giving Pledge“-Kampagne unterschrieben hat. Sein Vermögen wird derzeit auf umgerechnet etwa neun Milliarden Euro geschätzt.

MacKenzie Scott

<p>Kevork Djansezian/Staff/Getty Images</p>

Kevork Djansezian/Staff/Getty Images

Mit ihrem Ex-Mann Jeff Bezos, einem der reichsten Menschen der Welt, hat MacKenzie Scott vier Kinder. Die Scheidung des Paares war mit umgerechnet rund 33,5 Milliarden Euro die teuerste, die jemals öffentlich gemacht wurde, und machte Scott zur drittreichsten Frau der Welt. Die Bezos-Kinder werden allerdings nicht den gesamten Reichtum ihrer Eltern erben. Als Scott 2021 wieder heiratete, hatte sie bereits umgerechnet 5,74 Milliarden Euro gestiftet und schloss sich der „Giving Pledge“-Kampagne an. Ihr Geld werde sie so lange spenden, „bis der Safe leer ist“, so Scott. Ihr Vermögen wird derzeit auf umgerechnet rund 34,5 Milliarden Euro geschätzt.

Candy Spelling

<p>Featureflash/Shutterstock</p>

Featureflash/Shutterstock

Die Witwe des verstorbenen Film- und Fernsehproduzent Aaron Spelling, Candy, hält ihren Geldbeutel gut verschlossen, wenn es um das 600-Millionen-Dollar-Erbe (knapp 575 Mio. Euro) ihres Mannes geht. Als die gemeinsame Tochter und Schauspielerin Tori Spelling (links im Bild) lediglich umgerechnet rund 767.000 Euro aus dem Nachlass ihres Vaters erhielt, machte das Schlagzeilen. Offenbar streitet der TV-Star deshalb immer wieder mit ihrer Mutter, die das Vermögen vor der verschwenderischen Tochter unter Verschluss hält.

Marie Osmond

<p>Gabe Ginsberg/Getty Images</p>

Gabe Ginsberg/Getty Images

Marie Osmond ist selbst ein Spross einer erfolgreichen Showbiz-Familie, die Musikgruppe The Osmonds. Vielleicht ist das der Grund, warum sie ihren acht Kindern kein Geld hinterlassen wil. Die Musikerin und ehemalige Talkshow-Moderatorin sagte einmal: „Ich glaube, man erweist seinen Kindern einen Bärendienst, wenn man ihnen einfach ein Vermögen vererbt.“ Ihnen würde so das wichtigste Geschenk genommen, das man ihnen machen könne: „die Fähigkeit zu arbeiten“. Sie fügte hinzu, ihre Kinder sollen einmal stolz auf ihre eigenen Verdienste sein. Ihr Vermögen will sie für wohltätige Zwecke spenden.

Gene Simmons

<p>Yui Mok/PA Archive/PA Images</p>

Yui Mok/PA Archive/PA Images

Gene Simmons wuchs als Sohn einer israelischen Einwandererfamilie in armen Verhältnissen auf, bevor er mit der Rockband Kiss zum Star wurde. Über seine zwei Kinder sagt der Musiker: „Jeden Tag sollte man sie dazu zwingen aufzustehen und arbeiten zu gehen, damit sie ihren eigenen Weg finden.“ Eine Reality-Show begleitete das Familienleben der Simmons über sieben Staffeln.

Nigella Lawson

<p>Dave Benett/Contributor/Getty Images</p>

Dave Benett/Contributor/Getty Images

Die britische Fernsehköchin Nigella Lawson wuchs selbst in privilegierten Verhältnissen auf. Ihre Kinder sollen sich aber nicht auf die finanzielle Sicherheit der Mutter ausruhen. „Es ruiniert die Menschen, wenn sie meinen, kein Geld verdienen zu müssen“, sagt sie. Die Buchautorin will ihre Kinder zwar nicht sich selbst überlassen. Aber nach deren Ausbildung sollen sie lernen, inanziell für sich selbst sorgen  zu können.

Gordon Ramsay

<p>Jonathan Brady/PA Archive/PA Images</p>

Jonathan Brady/PA Archive/PA Images

Die knallharte Art des britischen Fernsehkochs Gordon Ramsay zeigt sich nicht nur in der Restaurantküche, sondern auch zu Hause. Wie der Multimillionär in einem Interview verriet, müssen seine Kinder stets in der Economy-Klasse fliegen, weil „sie noch nicht hart genug gearbeitet haben“, um sich First-Class-Tickets leisten zu können. Auch in Sachen Erbe ist der TV-Star, dessen Vermögen auf umgerechnet etwa 185 Millionen Euro geschätzt wird, unerbittlich: „Sie bekommen definitiv nichts. Nicht, um gemein zu sein, sondern um sie nicht zu verwöhnen. Das einzige, was sie bekommen, ist ein 25-Prozent-Kredit auf eine eigene Wohnung.“ Ramsay hat laut eigener Aussage sehr viel Glück mit seiner Karriere gehabt und will nun, dass seine Kinder auch hart an ihrer arbeiten.

Simon Cowell

<p>Hahn Lionel/ABACA/ABACA/PA Images</p>

Hahn Lionel/ABACA/ABACA/PA Images

Sein erstes Kind bekam der britische Musik-Mogul Simon Cowell 2014 im Alter von 54 Jahren. Wie das Jury-Mitglied der britischen Version der Castingshow „X Faktor“ einer Zeitung verriet, hält er nichts vom Vererben. „Ich werde mein Geld vermutlich einer Charity-Organisation vermachen – für Kinder und Hunde.“ Sohn Eric kann sich aber wohl trotzdem immer auf seinen Vater verlassen, der versprach, seinem Kind die „Möglichkeit“ und „Zeit“ zu geben und ihm alles beizubringen. Cowell hat zudem einen Stiefsohn, Adam (links im Bild), den seine Partnerin Lauren Silverman mit in die Beziehung brachte. Laut dem Vermögensmagazin soll der Brite ein geschätztes Vermögen von umgerechnet rund 500 Millionen Euro angehäuft haben.

Kevin O’Leary

<p>Aaron Davidson/Getty Images for Art Wynwood</p>

Aaron Davidson/Getty Images for Art Wynwood

Der kanadische Unternehmer Kevin O'Leary besitzt zwar ein geschätztes Vermögen von umgerechnet rund 383 Millionen Euro. Doch der „Shark Tank“-Juror möchte nicht, dass seine Kinder sein Geld bekommen  sie sollen selbst arbeiten gehen. Seine Enkel werden allerdings von Opas Reichtum profitieren. Das gesamte Vermögen des Investors soll in einen Treuhandfonds für die Ausbildung der Kindeskinder übergehen. Die Zukunft für den O'Leary-Clan sieht also rosig aus.

Andrew Lloyd Webber

<p>Neil Munns/PA Archive/PA Images</p>

Neil Munns/PA Archive/PA Images

Der englische Komponist Andrew Lloyd Webber, aus dessen Feder under anderem die Musicals „Das Phantom der Oper“ und „Cats“ stammen, hat mit seinem musikalischen Talent umgerechnet rund 900 Millionen Euro verdient. Doch wäre es ihm lieber, dass sein Geld „den Künsten zugute kommt“ anstatt „eine ganze Ladung Kinder und Enkelkinder“ zu finanzieren. Webbers fünf Kinder und ihre Familien dürfen also auf kein großes Erbe hoffen.

Ted Turner

<p>Ben Rose/Stringer/Getty Images</p>

Ben Rose/Stringer/Getty Images

Der US-Medienmanager Ted Turner hat sich auch der „Giving Pledge“-Kampagne von Bill und Melinda Gates angeschlossen, in der sich zahlreiche Promis verpflichteten, einen Großteil ihres Reichtums noch zu Lebzeiten dem guten Zweck zu stiften. „Zum Zeitpunkt meines Todes wird praktisch mein gesamtes Vermögen für den guten Zweck verwendet worden sein“, schrieb Turner in einer Erklärung. Wie es aussieht, haben Turners Kinder nichts dagegen. Sie sind an der gemeinnützigen Turner Foundation beteiligt. Turners Vermögen wird von „Forbes“ auf umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro geschätzt.

Richard Branson

<p>Tristan Fewings/Stringer/Getty Images</p>

Tristan Fewings/Stringer/Getty Images

Virgin-Gründer Richard Branson schloss sich 2013 der „Giving Pledge“-Kampagne an, nachdem er nach mehreren Hausbränden angeblich gemerkt hatte, dass zu viel Geld nicht glücklich macht. Die erwachsenen Kinder des britischen Unternehmers dürfte die Entscheidung ihres Vaters nicht groß enttäuschen, da Holly (im Bild) und Sam Branson als Gründer der Bildungseinrichtung „Big Change“ selbst Wohltäter sind. Richard Bransons Vermögen wird aktuell auf umgerechnet knapp vier Milliarden Euro geschätzt.

George Lucas

<p>Jaguar PS / Shutterstock.com</p>

Jaguar PS / Shutterstock.com

Der US-amerikanische Filmproduzent und Regisseur George Lucas, Vater von vier Kindern, hat sich ebenfalls dazu verpflichtet, das meiste seines Geldes zu spenden. Die umgerechnet etwa 3,9 Milliarden Euro, die er mit dem Verkauf der Star-Wars-Rechte an Disney verdient hat, sollen in Bildungsprojekte fließen. Bildung sei „der Schlüssel für das Überleben der Menschheit“, so Lucas. Sein Vermögen wird auf umgerechnet rund 5 Milliarden Euro geschätzt.

Bernard Marcus

<p>Robert Huffstutter via Creative Commons</p>

Robert Huffstutter via Creative Commons

Der Gründer der US-Baumarktkette Home Depot, Bernard Marcus, verdeutlicht immer wieder, dass es im Sinne seiner Kinder sei, wenn diese nicht das Vermögen des Vaters erben. Stattdessen soll der Großteil seines Reichtums von umgerechnet 7,9 Milliarden Euro Bildungsprojekten und der Stiftung des Unternehmers, dem Marcus Institute, zugute kommen. Diese hilft jungen Menschen mit Entwicklungsstörungen.

Laurene Powell Jobs

<p>Ovidiu Hrubaru / Shutterstock.com</p>

Ovidiu Hrubaru / Shutterstock.com

Als ihr Ehemann und Apple-Mitbegründer Steve Jobs 2011 starb, erbte Laurene Powell Jobs Milliarden. Powell Jobs (hier im Bild mit Apple-Chef Tim Cook) hat mit einem Teil ihres umgerechnet etwa 14,7-Milliarden-Euro-Vermögens Anteile an mehreren Medien gekauft. Zudem gründete sie zwei gemeinnützige Organisationen, die sich für sozial benachteiligte Jugendliche und Kinder einsetzen. Ihre drei eigenen Kinder werden allerdings keine Milliarden vererbt bekommen. Wie die 57-Jährige sagte, ende der Milliardärsstatus der Familie mit ihr.

Chuck Feeney

<p>Atlantic Philathropies</p>

Atlantic Philathropies

Der einstige Milliardär Chuck Feeney, Mitbegründer der Duty-Free-Shops, legte sein Geld in den 1980er-Jahren in seiner Stiftung Atlantic Philanthropies an und machte 2020 damit Schlagzeilen, sein gesamtes Vermögen dem guten Zweck gespendet zu haben. Feeney ist bekannt dafür, seine Kinder für den Wert von Geld sensibilisiert zu haben und sorgte dafür, dass diese ihr Studium durch Studentenjobs mitfinanzierten. Heute wohnt der 90-Jährige mit seiner Frau Helga in einer relativ bescheidenen Wohnung in San Francisco.

Anderson Cooper

<p>Roy Rochlin/FilmMagic</p>

Roy Rochlin/FilmMagic

Der CNN-Moderator, der umgerechnet etwa 11,45 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, will seinem Sohn, der 2020 zur Welt kam, keinen „Topf voll Gold“ hinterlassen wird. Laut seiner Meinung ist eine Erbschaft ein Fluch, der den Erfolgswillen eines Menschen abtötet. Cooper will es seiner Mutter gleichtun. Die verstorbene Millionenerbin Erbin Gloria Vanderbilt wollte damals lediglich für die College-Ausbildung ihres Sohnes aufkommen.

Michael Bloomberg

<p>Spencer Platt/Staff/Getty Images</p>

Spencer Platt/Staff/Getty Images

Michael Bloomberg, ehemals Bürgermeister von New York, hat seine umgerechnet 78 Milliarden Euro mit seinem gleichnamigen Medien- und Financial-Data-Unternehmen verdient. Der Vater von zwei Kindern ist als Wohltäter bekannt, und hat bereits Millionen gespendet. Auch Bloomberg hat sich dazu verpflichtet, fast sein gesamtes Vermögen „zu spenden oder meiner Stiftung zu hinterlassen“. Da seine beiden Töchter Georgina und Emma selbst für den guten Zweck arbeiten, dürften sie mit der Entscheidung ihres Vaters einverstanden sein.

Larry Page

<p>C Flanigan/Contributor/Getty Images</p>

C Flanigan/Contributor/Getty Images

Google-Mitbegründer Larry Page will seinen Reichtum von umgerechnet rund 96 Milliarden Euro nicht etwa an seine beiden Kinder weitergeben, sondern an Menschen, die damit „die Welt verändern und besser machen“ wollen. Als Beispiel nannte Page die Vision von Tesla-Gründer Elon Musk, zum Mars zu fliegen. Der Unternehmer hat bereits in mehrere Weltraumforschungsunternehmen investiert sowie in die Start-ups Kitty Hawk und Opener, die an fliegenden Autos arbeiten.

Bill Gates und Melinda French Gates

<p>Yana Paskova/Stringer/Getty Images</p>

Yana Paskova/Stringer/Getty Images

Microsoft-Gründer Bill Gates und seine jetzige Ex-Frau Melinda (hier mit ihrer ältesten Tochter Jennifer im Bild) riefen 1994 ihre eigene Stiftung ins Leben. Sechzehn Jahre später gründeten sie gemeinsam mit Warren Buffett die „Giving Pledge“-Kampagne. Bill Gates glaubt, dass es „weder gut für meine Kinder noch für die Gesellschaft“ wäre, seinen drei Kindern zu viel Geld zu vermachen. Stattdessen bleiben angeblich „nur“ je umgerechnet rund 9,5 Millionen Euro der umgerechnet etwa 125 Milliarden Euro der Eltern für die Erben übrig.

Warren Buffett

<p>Taylor Hill/Contributor/Getty Images</p>

Taylor Hill/Contributor/Getty Images

Der Großinvestor Warren Buffett mit dem Spitznamen „Orakel von Omaha“ ist neben Bill Gates ein weiterer Milliardär hinter der „Giving Pledge“-Kampagne. Der US-Mäzen will 99 Prozent seines Vermögens, das derzeit auf umgerechnet etwa 106 Milliarden Euro geschätzt wird, stiften. Eines seiner bekanntesten Zitate bezieht sich auf seine Kinder: „Ich will meinen Kindern gerade genug vermachen, dass sie alles machen können, was sie wollen, aber nicht so viel, dass sie meinen, nichts tun zu müssen.“

Elon Musk

<p>Dia Dipasupil/Staff/Getty Images</p>

Dia Dipasupil/Staff/Getty Images

Elon Musk ist zwar der reichste Mensch der Welt, doch bedeutet das nicht, dass seine sechs Söhne sein Vermögen von umgerechnet etwa 214 Milliarden Euro erben werden. Der Gründer und CEO von Tesla schloss sich 2012 der „Giving Pledge“-Kampagne an und hat bereits mehr als rund 12,4 Milliarden Euro in Projekte zu erneuerbaren Energien, die Wissenschaft und technische Ausbildungsprogramme investiert. Der Tech-Mogul bezieht ein Jahresgehalt von nur einem Dollar, was allerdings nicht die Milliarden berücksichtigt, die er mit seinen Tesla-Aktien und anderen Unternehmensanteilen verdient.

Ashton Kutcher und Mila Kunis

<p>o E. Rodriguez/Getty Images for Disney</p>

o E. Rodriguez/Getty Images for Disney

Mila Kunis und Ashton Kutcher haben ein gemeinsames Vermögen von Hunderten Millionen Dollar eingespielt. Trotzdem hat das US-Schauspielerpaar nicht vor, seinen Reichtum den beiden Kindern zu vermachen. „Ich werde keinen Treuhandfonds für sie einrichten“, sagte Kutcher einmal in einem Interview. Und fügte hinzu, dass er sein Geld stattdessen für wohltätige Zwecke spenden werde. Kunis erklärte 2017, dass die Kinder keine Weihnachtsgeschenke bekämen. Geschenke in einem so jungen Alter seien „nicht wichtig“. Allerdings erklärte Kutcher, dass er in gute Geschäftsideen seiner Kinder investieren würde, wenn sie dann mal welche haben.