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Merkel: Schließung von Trumps Social-Media-Konten problematisch

Birgit Jennen
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Entscheidung großer Social-Media-Plattformen wie Twitter Inc. und Facebook Inc. in Frage gestellt, die Konten von US-Präsident Donald Trump zu schließen.

Merkel sei der Ansicht, dass der Gesetzgeber die Regeln für die Plattformen festlegen sollte, sagte ihr Chefsprecher Steffen Seibert am Montag auf einer Regierungs-Pressekonferenz in Berlin.

“Die Komplettsperrung eines Accounts eines gewählten Präsidenten ist problematisch”, sagte Seibert.

Twitter hatte Trump in der vergangenen Woche dauerhaft gesperrt, nachdem der Konzern entschieden hatte, dass die Tweets des scheidenden Präsidenten gegen die Richtlinien verstießen, weil sie zu Gewalt aufstacheln könnten. Twitter bezog sich auf Trumps Beiträge zu den Unruhen in der US-Hauptstadt.

Der Schritt folgte auf eine ähnliche Aktion von Facebook. Gründer und Chief Executive Officer Mark Zuckerberg sagte, Trumps jüngste Beiträge zeigten, dass er beabsichtigte, seine verbleibende Amtszeit zu nutzen, um einen friedlichen und rechtmäßigen Machtwechsel zu untergraben.

Überschrift des Artikels im Original:Merkel Sees Closing Trump’s Social Media Accounts ‘Problematic’

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