Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.544,39
    -96,08 (-0,61%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.089,30
    -27,47 (-0,67%)
     
  • Dow Jones 30

    34.935,47
    -149,06 (-0,42%)
     
  • Gold

    1.812,50
    -18,70 (-1,02%)
     
  • EUR/USD

    1,1871
    -0,0025 (-0,21%)
     
  • BTC-EUR

    35.432,55
    +1.374,51 (+4,04%)
     
  • CMC Crypto 200

    955,03
    +5,13 (+0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    73,81
    +0,19 (+0,26%)
     
  • MDAX

    35.146,91
    -126,01 (-0,36%)
     
  • TecDAX

    3.681,37
    +1,63 (+0,04%)
     
  • SDAX

    16.531,16
    -34,57 (-0,21%)
     
  • Nikkei 225

    27.283,59
    -498,83 (-1,80%)
     
  • FTSE 100

    7.032,30
    -46,12 (-0,65%)
     
  • CAC 40

    6.612,76
    -21,01 (-0,32%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.672,68
    -105,59 (-0,71%)
     

Mercosur-Länder streiten über Freihandelsverträge und Zölle

·Lesedauer: 1 Min.

BUENOS AIRES (dpa-AFX) - Im südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur verhärten sich die Fronten im Streit um neue Freihandelsabkommen und die gemeinsamen Zölle immer mehr. Weil es keine Aussicht auf Einigung gab, wurde das für Dienstag geplante Treffen der Außenminister von Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay bereits zum zweiten Mal abgesagt, wie die argentinische Zeitung "La Nación" berichtete.

Zuletzt hatte Brasilien vorgeschlagen, die gemeinsamen Außenzölle zu senken. Derzeit liegen die Zölle je nach Produktgruppen bei bis zu 35 Prozent. Uruguay regte zudem eine Flexibilisierung des Wirtschaftsbündnisses an, damit die Mitgliedsstaaten auch bilaterale Freihandelsverträge mit anderen Ländern schließen können. Argentinien sperrt sich gegen diese Vorschläge.

Der Mercosur steckt in einer tiefen Krise. Die linke Regierung Argentiniens will die heimische Wirtschaft vor der internationalen Konkurrenz schützen, während die rechten Regierungen in Brasilien und Uruguay Handelshemmnisse abbauen wollen.

Auch im Ringen um das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union spricht der Mercosur nicht mit einer Stimme. Nach jahrelangen Verhandlungen hatten sich die Unterhändler 2019 auf das Abkommen geeinigt. Der Vertrag würde die größte Freihandelszone der Welt mit rund 780 Millionen Menschen schaffen. Die Ratifizierung ist allerdings ins Stocken geraten. In Europa wird unter anderem kritisiert, dass der Vertrag keine Sanktionsmechanismen beispielsweise gegen die massive Abholzung des Regenwalds im Amazonasgebiet vorsieht.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.