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Der Markt für darstellende Künste in Grafiken erklärt

·Lesedauer: 1 Min.

Durch den Lockdown fiel für Unternehmen im Bereich der darstellenden Künste vorerst der letzte Vorhang. Doch während die Fußball-Bundesliga auch ohne Zuschauer noch üppige Gelder kassiert, können sie so nicht überleben.

„Das Theaterpublikum liegt sich nach den Aufführungen nicht besoffen in den Armen,“ sagt der Kabarettist Jürgen Becker. „Es sind gesittete Leute, sie halten sich an die Regeln“. Trotzdem fiel für sie durch den November-Lockdown bis auf Weiteres der letzte Vorhang.

In Deutschland arbeiten gut 21.000 Unternehmen im Bereich der darstellenden Künste. Mit gut 49.000 Beschäftigten erwirtschafteten sie vor Corona einen Jahresumsatz von 5,7 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die 18 Proficlubs der 1. Fußball-Bundesliga, deren millionenschwere Protagonisten keine Gelegenheit auslassen, die hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs zu betonen, nahmen in der Saison 2018/19 nur vier Milliarden Euro ein.

In dieser letzten coronafreien Saison strömten 13,3 Millionen Fans in die 18 Arenen, aber 29 Millionen Zuschauer besuchten die Aufführungen deutscher Theater. Doch während die Liga vor leeren Rängen weiterspielt und immerhin noch üppige TV-Gelder kassiert, ist das wirtschaftliche Überleben vieler privater Bühnen und selbstständiger Künstler ohne – zahlendes – Publikum dauerhaft nicht möglich. Das lässt sich weder durch Darbietungen im virtuellen Raum noch durch einmalige Hilfsgelder aus Berlin verhindern, die ohnehin rasch versiegen.