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Ein Mann soll eine Bank ausgeraubt haben, nur Tage nachdem er für nicht schuldig befunden wurde, eine andere Bank ausgeraubt zu haben

Ein Monitor zeigt einen Mann, den die Polizei als Mohamed Worku identifiziert, beim Betreten einer Citibank in Illinois am 22. Januar 2024. - Copyright: FBI
Ein Monitor zeigt einen Mann, den die Polizei als Mohamed Worku identifiziert, beim Betreten einer Citibank in Illinois am 22. Januar 2024. - Copyright: FBI

Ein Mann, der in den USA kürzlich für unschuldig in Bezug auf einen Bankraub erklärt wurde, raubte nach Angaben der Staatsanwaltschaft wenige Tage nach dem Urteil eine andere Bank aus.

Mohamed Worku, 31, wird des Bankraubs und des Diebstahls beschuldigt, nachdem er am 22. Januar in einer Citibank in Illinois (USA) einem Kassierer schweigend einen Schuldschein übergeben hatte, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht.

Der Fall war nicht einschüchternd genug, um als Raub zu gelten

Weniger als eine Woche zuvor wurde Worku in einem auffallend ähnlichen Fall aus dem Dezember 2021 für nicht schuldig befunden. In der damaligen Bundesbeschwerde hieß es, Worku sei in einer Filiale der Fifth Third Bank in Illinois aufgetaucht. Er habe sich dem Schalter mit einem Zettel genähert, auf dem etwas wie "Gib mir das Geld" stand. Daraufhin habe ein Angestellter ihm 595 US-Dollar (547 Euro) ausgehändigt.

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Workus Verteidigung argumentierte, dass seine Aufforderung nicht einschüchternd genug war, um als Raub zu gelten. Denn die rechtliche Definition von Raub beinhaltet die Anwendung oder Androhung von Gewalt, wie die Chicago Tribune berichtete.

Es habe "keine impliziten oder expliziten Drohungen irgendeiner Art" gegeben, sagte Workus Anwältin Mary Judge, bestätigt die Zeitung.

Eine Bundesjury befand ihn für nicht schuldig.

Die Staatsanwaltschaft behauptet nun, dass Worku am Montag, drei Tage nach seinem Freispruch, einer Citibank-Kassiererin einen Zettel überreichte, auf dem stand: "Bitte geben Sie mir das Geld. Ich werde es bald zurückzahlen. Das Geschenk der Bank an mich im Voraus."

Eine angeblich von Mohamed Worku geschriebene Notiz, die einem Angestellten der Illinois Citibank am 22. Januar 2024 gezeigt wurde. - Copyright: FBI
Eine angeblich von Mohamed Worku geschriebene Notiz, die einem Angestellten der Illinois Citibank am 22. Januar 2024 gezeigt wurde. - Copyright: FBI

In der Akte heißt es, dass der Kassierer "besorgt über die mögliche Eskalation der Situation". Er gab ihm etwas mehr als 2000 US-Dollar (1840 Euro). Worku verließ daraufhin das Gebäude und wurde etwa 45 Minuten später von der Polizei gefasst, hieß es.

In einem offensichtlichen Versuch, eine Wiederholung von Workus früherem Streit zu verhindern, haben die Bundesbeamten Worku nicht nur wegen Raubes, sondern auch wegen Diebstahls angeklagt, der nicht mit Einschüchterung einhergehen muss.

Lest den Originalartikel auf Business Insider