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Madrids Regionalregierung warnt vor Lockdown für ganze Hauptstadt

·Lesedauer: 1 Min.

MADRID (dpa-AFX) - Angesichts der weiter rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen in Madrid hat Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso vor einem Lockdown auch der gesamten Hauptstadtregion gewarnt. Bereits seit Montag sind Wohngebiete mit insgesamt 850 000 Einwohnern teilweise abgesperrt. Die Bewohner dürfen sie nur verlassen, um unter anderem zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt zu gehen. "Es macht keinen Sinn, Beschränkungen in einigen Vierteln anzuordnen und in anderen nicht", sagte Ayuso spanischen Medien zufolge am Dienstag. Sie schloss nicht aus, dass womöglich auch die ganze Hauptstadtregion mit insgesamt 6,6 Millionen Einwohnern betroffen werden könnte, wie die Zeitung "El País" berichtete.

Tatsächlich liegt die Zahl der Neuinfektionen nach Informationen vom Dienstag bereits in 16 weiteren Stadtgebieten ebenso wie in den bereits teilweise abgeriegelten Gegenden bei über 1000 je 100 000 Einwohner binnen 14 Tagen. Zur Einordnung: In Deutschland liegt dieser Wert derzeit bei 13,5 auf sieben Tage gerechnet. Die Vergleichszahl zu Madrid wäre also rein rechnerisch 27 zu gut 1000.

Mit mehr als 680 000 Infektionen und 30 900 Toten ist Spanien das von der Pandemie am heftigsten getroffene Land Westeuropas. Etwa ein Drittel der Fälle wird in Madrid registriert. Für ganz Spanien wies das Gesundheitsministerium am Dienstag 10 799 Neuinfektionen binnen der vergangenen 24 Stunden sowie Nachmeldungen aus vergangenen Tagen aus. Im selben Zeitraum habe es 241 weitere Corona-Tote gegeben.

Die katalanische Regionalregierung reduzierte die verpflichtende Quarantäne für alle, die engen Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten, unterdessen von 14 auf 10 Tage. Dies könnte auch bald landesweit gelten, sagte der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa.