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Maas betont Dialogbereitschaft gegenüber Russland

·Lesedauer: 1 Min.

Maas wisse von der Bedeutung die Russland in internationalen Konflikten spielt. Er spricht sich für einen weiteren Austausch trotz EU-Sanktionen aus.

Der deutsche Außenminister Heiko Maas setzt trotz der Verhängung neuer EU-Sanktionen gegen Russland weiter auf einen Dialog mit Moskau. „Wir sitzen mit den Russen im UN-Sicherheitsrat, im Berliner Libyen-Prozess und auch zum Thema Ukraine an einem Tisch. In all diesen Runden geht es um Lösungen zur Beendigung von Kriegen“, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). Mit Blick auf die Ukraine und Libyen gebe es positive Entwicklungen. An einer neuen Eiszeit im deutsch-russischen Verhältnis könne „keiner ein Interesse haben“.

Die EU hat die wegen des Giftanschlags auf den Kremlkritiker Alexej Nawalny beschlossenen Sanktionen gegen Gefolgsleute des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem EU-Gipfel in Brüssel in Kraft gesetzt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigte Gegensanktionen an.

Die Vergiftung Nawalnys stelle einen schweren Bruch des Völkerrechts dar und habe daher eine schnelle, klare europäische Antwort erfordert, verteidigte Maas die Haltung der EU. Er verwies ferner auf Konfliktthemen mit Moskau wie den mutmaßlichen Auftragsmord im Berliner Kleinen Tiergarten und den Hackerangriff auf den Bundestag. „Unser Verhältnis zu Russland bleibt kompliziert“, betonte der Minister.