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Lufthansa und Airbus rüsten A350 als Klimaforschungsjet aus

·Lesedauer: 1 Min.
Flugzeuge tragen unbestritten zur Verpestung der Luft bei. Die Lufthansa setzt sie seit den 90er-Jahren aber immer wieder auch ein, um die Wissenschaft zu unterstützen - zum Beispiel beim Thema Treibhauseffekt. (Symbolbild)
Flugzeuge tragen unbestritten zur Verpestung der Luft bei. Die Lufthansa setzt sie seit den 90er-Jahren aber immer wieder auch ein, um die Wissenschaft zu unterstützen - zum Beispiel beim Thema Treibhauseffekt. (Symbolbild)

Auf ausgewählten Passagier-Flügen kann die Maschine so Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter erfassen. Die Werte aus bis zu zwölf Kilometern Höhe sollen helfen, den Treibhauseffekt zu erforschen.

Frankfurt/Main (dpa) - Lufthansa und Airbus rüsten ein Verkehrsflugzeug vom Typ A350 zum Klimaforschungsjet aus.

Kern ist ein 1,6 Tonnen schwerer Mess-Container, der ab Ende des Jahres auf ausgewählten Passagier-Flügen rund 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter erfassen soll.

Wie die Lufthansa mitteilte, haben in Malta Umbauarbeiten begonnen, um am Flugzeugrumpf der Maschine «Erfurt» ein Lufteinlasssystem zu installieren. Die Messwerte aus der Tropopausenregion zwischen neun und zwölf Kilometern Höhe sollen zur besseren Erforschung des Treibhauseffekts beitragen.

Lufthansa rüstet bereits seit 1994 einzelne Flugzeuge mit wissenschaftlichen Klimamessinstrumenten aus.