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Litauens Regierung rügt 'unberechenbares Regime' in Belarus

·Lesedauer: 1 Min.

VILNIUS (dpa-AFX) - Litauens Regierungschefin Ingrida Simonyte hat sich nach der Rede des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko besorgt über das weitere Vorgehen der autoritären Führung in Minsk gezeigt. "Dies ist ein unberechenbares Regime, von dem man alles erwarten kann, und man muss auf alles vorbereitet sein", sagte die Ministerpräsidentin des baltischen EU- und Nato-Landes der Agentur BNS zufolge am Mittwoch in Vilnius.

Der oft als "letzter Diktator Europas" bezeichnete Präsident Lukaschenko hatte sich zuvor erstmals zu der erzwungenen Landung eines Passagierflugzeugs in Minsk geäußert und das Vorgehen verteidigt. "Die Aussagen von Lukaschenko aus vernünftiger Sicht zu kommentieren, ist seit langer Zeit mehr als schwierig, fast unmöglich. Es ist dasselbe Regime wie das Kreml-Regime, das jede, selbst die absurdeste Legende vorbringt, um seine Handlungen zu rechtfertigen", sagte Simonyte.

Aus ihrer Sicht zielte Lukaschenkos Rede im Parlament vor allem darauf ab, das belarussische Volk von der Legitimität seines Handelns zu überzeugen und die Gesellschaft einzuschüchtern. Dazu werde das Narrativ wiederholt, dass Belarus von Feinden umgeben sei, die dem Land Schlechtes wollen, sagte Simonyte.

Das autoritär regierte Nachbarland hatte am Sonntag ein Ryanair <IE00BYTBXV33>-Flugzeug mit mehr als 100 Passagieren auf dem Weg von Athen ins litauische Vilnius mit einem Kampfjet zur Landung gebracht - angeblich wegen einer Bombendrohung. An Bord war der regierungskritische Blogger Roman Protassewitsch, der dann kurz nach der Zwangslandung mit seiner Freundin festgenommen wurde. Die Aktion löste international Empörung aus und zog Sanktionen der EU nach sich.