Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.645,75
    +102,69 (+0,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.198,86
    +27,45 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    28.335,57
    -28,09 (-0,10%)
     
  • Gold

    1.903,40
    -1,20 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,1868
    +0,0042 (+0,36%)
     
  • BTC-EUR

    10.914,75
    +43,01 (+0,40%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,05
    -1,40 (-0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    39,78
    -0,86 (-2,12%)
     
  • MDAX

    27.279,59
    +90,42 (+0,33%)
     
  • TecDAX

    3.028,89
    -23,22 (-0,76%)
     
  • SDAX

    12.372,64
    -5,62 (-0,05%)
     
  • Nikkei 225

    23.516,59
    +42,32 (+0,18%)
     
  • FTSE 100

    5.860,28
    +74,63 (+1,29%)
     
  • CAC 40

    4.909,64
    +58,26 (+1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.548,28
    +42,28 (+0,37%)
     

Lindner: Regierung muss jetzt 'einen Wirtschaftsturbo zünden'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Als Reaktion auf die jüngste Konjunkturprognose hat FDP-Chef Christian Lindner von der Bundesregierung eine nachhaltige Strategie gegen ein Abrutschen in eine tiefe Wirtschaftskrise gefordert. "Die Bundesregierung muss jetzt einen Wirtschaftsturbo zünden", sagte der Vorsitzende der Freien Demokraten am Mittwoch in Berlin. Man müsse in diesem Herbst sicherstellen, "dass die Betriebe über die schwierige Zeit kommen und dann im Frühjahr auch gut durchstarten können".

Notwendig sei jetzt die volle Verrechnung der Verluste dieses Jahres mit den Gewinnen der Jahre 2019 und 2018 durch eine sogenannte negative Gewinnsteuer. "Die Zahlungsfähigkeit der Betriebe muss auch in Corona-Zeiten erhalten bleiben." Zur Stärkung der Investitionen sei auch der Einstieg in eine ohnehin überfällige Steuerreform nötig, betonte Lindner. "Das Beste, was man tun kann, um Zuversicht in die Wirtschaft, in die Betriebe zu bringen, das ist die Perspektive, dass die zukünftige Steuerlast geringer ist und dass Investitionen sich lohnen."

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute hatten zuvor mitgeteilt, dass nach den Einbrüchen in der Corona-Krise mit einem längeren Aufholprozess der deutschen Wirtschaft zu rechnen sei. Das Vorkrisenniveau werde voraussichtlich erst Ende 2021 erreicht, heißt es in ihrer Herbstprognose. Erst Ende 2022 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder normal ausgelastet sein.