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Die Lebenserwartung steigt rasant: So sollte die Gen Z ihr Portfolio für die Rente anpassen

Die Portfolios der Generation Z müssen die Inflation um zwei Prozentpunkte übertreffen, wenn sie gut in Rente gehen wollen, sagt UBS. - Copyright: Sean Anthony Eddy/Getty Images
Die Portfolios der Generation Z müssen die Inflation um zwei Prozentpunkte übertreffen, wenn sie gut in Rente gehen wollen, sagt UBS. - Copyright: Sean Anthony Eddy/Getty Images

Die Generation Z könnte bis zu 50 Jahre im Ruhestand verbringen - deshalb sollte sie laut UBS so früh wie möglich mit dem Investieren beginnen.

Die Schweizer Bank geht davon aus, dass junge Menschen bis zu einem halben Jahrhundert im Ruhestand sein werden. Sie stützt sich dabei auf aktuelle schwedische Forschungsergebnisse, wonach künstliche Intelligenz die durchschnittliche Lebenserwartung in diesem Jahrhundert auf rund 120 Jahre erhöhen könnte.

Eine typische Anlegerweisheit besagt, dass das Portfolio eines Rentners mit der Inflation Schritt halten sollte.

In einem Szenario, in dem jemand jahrzehntelang nicht arbeitet, müssen seine Anlagen jedoch die Preissteigerungsrate um rund zwei Prozentpunkte übertreffen, damit er komfortabel in den Ruhestand gehen kann, so ein Team von UBS-Strategen unter der Leitung von Lee Wen Ching.

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"Die traditionelle Denkschule geht davon aus, dass Anlagerenditen mindestens der Inflation entsprechen müssen", schreibt sie in einer Research Note. "Berücksichtigt man jedoch auch die Ausgaben, kommen wir zu dem Schluss, dass ein Portfolio mindestens zwei Prozentpunkte über den Lebenshaltungskosten liegen muss, um 50 Jahre oder länger im Ruhestand überleben zu können."

Die Krise der Lebenshaltungskosten habe auch die Reichen unverhältnismäßig hart getroffen - wer also im Ruhestand ein Leben in Luxus führen wolle, müsse mit seinem Portfolio die Inflation um einen noch größeren Betrag schlagen, so Wen Ching.

"Lebensstil, Vorlieben, Bildungsentscheidungen - all das sind Faktoren, die unser Ausgabeverhalten bestimmen", schreibt sie. "Ein Essen im Sternerestaurant hätte jedes Jahr elf Prozent mehr gekostet, während selbst gekochtes Essen billiger gewesen wäre."

Der weltweite Anstieg der Lebenserwartung, sinkende Geburtenraten und das Aufkommen von Trends wie der finanziellen Unabhängigkeit haben Langlebigkeit und Ruhestand in den letzten Jahren zu immer dringlicheren Themen für Ökonomen gemacht.

Letzten Monat erklärte der führende Ökonom Andrew J. Scott gegenüber Business Insider, dass ein Umdenken in Bezug auf die Alterung dazu beitragen könnte, eine mögliche Rentenkrise zu lösen.

"Es ist klar, dass der Klimawandel ein riesiges Problem ist, und KI ist jetzt ein besessenes Thema, wie wir uns anpassen und unsere Zukunft verändern können, aber wir sprechen nie über die Anpassung an das Altern", sagte er. "Wir haben nie genug in das Alter investiert, weil wir dachten, wir würden es nie erreichen - und jetzt werden wir es erreichen."

Lest den Originalartikel auf Englisch hier.