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Länder setzen zunehmend auf mobiles Impfen wegen sinkender Impfzahlen

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts sinkender Nachfrage nach Corona-Impfungen setzen die Bundesländer zunehmend auf flexible Lösungen, um mehr Menschen zu erreichen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor. Das Interesse an einer Impfung lässt vielerorts nach, teilweise werden Impfzentren geschlossen. Außerdem gibt es immer mehr mobile Impfteams, und Menschen können sich vielerorts auch ohne Termin eine Spritze holen.

Nach Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) sinkt die Anzahl der verabreichten Impfdosen in Deutschland. Am Dienstag wurden beispielsweise nur 572 482 Dosen gespritzt, verglichen mit dem Höchststand von 1,5 Millionen am 9. Juni. Besonders die Impfzentren verzeichneten einen Rückgang laut dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI).

In den hessischen Impfzentren erschienen rund 20 Prozent nicht zu ihren Terminen, wie das Innenministerium mitteilte. Auch in Berlin wurden laut Gesundheitsverwaltung rund 20 Prozent der Termine nicht genutzt. In Thüringen seien die überregionalen Impfzentren laut Gesundheitsministerium nur noch zur Hälfte ausgelastet. In Baden-Württemberg sei die Zahl der Erstimpfungen in den Impfzentren zuletzt um 70 Prozent eingebrochen, so das Gesundheitsministerium.

Die geringe Auslastung führt dazu, dass vermehrt Impfzentren schließen. Bayern machte letzte Woche erste Zentren zu, auch in den verbliebenen Zentren wurde teilweise die Kapazität reduziert - und das Herunterfahren weiterer fester Standorte werde vorbereitet. In Berlin schloss das Impfzentrum Tempelhof am Mittwoch, drei weitere sollen bis Ende August folgen. In Thüringen soll von vier überregionalen Impfzentren nur das in Erfurt über den Sommer hinaus fortgeführt werden. Andere Länder wie Hessen, Schleswig-Holstein oder Sachsen wollen ihre Zentren bis Ende September offen halten.

Stattdessen setzen viele Länder auf flexible Impfangebote. Beispielsweise sind mobile Impfteams in Fußgängerzonen, an Universitäten oder vor Fußballstadien unterwegs. Vielerorts kann man nun auch ohne Termin in Impfzentren eine Spritze bekommen.

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