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Staatliche Förderung im Städtebau führt zu mehr Investitionen

BERLIN (dpa-AFX) -Die Städtebau-Förderung des Bundes kann aktuellen Gutachten zufolge die Bau- und Handwerksbranche vor Ort unterstützen. Eine Million Euro vom Staat führen demnach zu siebenfachen öffentlichen und privaten Investitionen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neues Gutachten zweier von der Bundesregierung beauftragter Forschungsinstitute. Die Expertise liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Jährlich fördert der Bund den Städtebau mit etwa 790 Millionen Euro. Laut Gutachten werden dadurch weitere öffentliche und private Investitionen in dem Bereich gebündelt und angestoßen. Zwei Drittel der Mittel gingen an lokale Unternehmen aus der Baubranche, dem Handwerk sowie Architektur- und Ingenieurbüros. Das restliche Drittel floss an überregionale Unternehmen - ein Anstieg auf das Doppelte im Vergleich zu 2015. Dies könnte laut Gutachten daran liegen, dass Bauplanung und Rückbaumaßnahmen häufiger von spezialisierten Unternehmen übernommen werden, die überregional tätig sind.

Überraschend war für die Forscher und Forscherinnen, dass viele der Baumaßnahmen klimarelevant waren. Dies stehe eigentlich nicht im Fokus der geplanten Maßnahmen, sei aber in knapp 30 Prozent der Fälle trotzdem umgesetzt worden. Häufig wurden Gebäude in den Kommunen klimagerecht saniert, Parkanlagen renoviert oder Gewässer renaturiert. Da die untersuchten Maßnahmen alle vor dem Jahr 2019 begonnen haben, war die Umsetzung von klimarelevanten Punkten bis dahin nicht verpflichtend.

Eine Voraussetzung zur Förderung sind klimarelevante Baumaßnahmen erst seit 2020. Seitdem muss innerhalb eines größeren Projekts mindestens eine Einzelmaßnahme klimarelevant sein. Das Gutachten jedoch zeigt: Diese Voraussetzung könnte fast nicht kleiner sein. Von 59 untersuchten Großprojekten gab es nur 6, die keine einzige Klimamaßnahme umsetzte. Bei den restlichen Projekten waren es im Schnitt 10 dieser Maßnahmen, teilweise bis zu 88 Stück.