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Kultusminister: Schulen so lange wie möglich offen halten

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Schulen in Deutschland sollen nach dem Willen der Kultusminister der Länder so lange wie möglich offengehalten werden. Dabei sollten Lehrkräfte im Präsenzunterricht zugleich Vorrang beim Impfen bekommen. Auf diese gemeinsame Position haben sich die Ministerinnen und Minister bei Beratungen in der Kultusministerkonferenz (KMK) verständigt, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Beschluss hervorgeht.

"Für die Kinder und Jugendlichen ist der Schulbesuch für ihre weitere Bildungsbiografie von entscheidender Bedeutung", sagte die brandenburgische Bildungsministerin und KMK-Präsidentin Britta Ernst (SPD). Viele litten unter der Pandemiesituation. "Damit die Folgen nicht dauerhaft ihr Leben begleiten, liegt die Priorität der Kultusministerinnen und Kultusminister darauf, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten."

Im Vergleich zu allen anderen Lebensbereichen müssten Schulen am längsten geöffnet bleiben, heißt es im Beschluss der KMK. "In diesem Zusammenhang betonen die Kultusministerinnen und Kultusminister nachdrücklich, dass Kinder und Jugendliche nicht als Gefahr für alle an der Schule Beteiligten stigmatisiert werden sollen."

Seit Februar wird an den meisten Grundschulen in Deutschland wieder unterrichtet. Zuletzt waren je nach Bundesland auch ältere Jahrgänge zumindest im Wechselbetrieb zurückgekehrt. Regional sind Schulen wegen hoher Corona-Zahlen aber auch schon wieder geschlossen worden. Es wird zum Teil erbittert über Öffnungen und Schließungen gestritten.

Die Kultusminister sprechen sich außerdem dafür aus, bei Entscheidungen über den Schulbetrieb "perspektivisch zu prüfen, das Kriterium der Inzidenz um weitere Kriterien zu ergänzen". Begründet wird das mit gestiegenen Tests bei Kindern und Jugendlichen. Dadurch könne "eine höhere Zahl von festgestellten Infektionen hervorgerufen werden und sich die Inzidenz in den Ländern erhöhen".