Werbung
Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 40 Minuten
  • DAX

    18.168,07
    -86,11 (-0,47%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.912,93
    -34,80 (-0,70%)
     
  • Dow Jones 30

    39.134,76
    +299,90 (+0,77%)
     
  • Gold

    2.380,60
    +11,60 (+0,49%)
     
  • EUR/USD

    1,0689
    -0,0017 (-0,16%)
     
  • Bitcoin EUR

    59.614,79
    -2.295,22 (-3,71%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.342,98
    -17,35 (-1,27%)
     
  • Öl (Brent)

    81,22
    -0,07 (-0,09%)
     
  • MDAX

    25.454,84
    -260,92 (-1,01%)
     
  • TecDAX

    3.284,26
    -27,16 (-0,82%)
     
  • SDAX

    14.510,45
    -89,11 (-0,61%)
     
  • Nikkei 225

    38.596,47
    -36,55 (-0,09%)
     
  • FTSE 100

    8.231,31
    -41,15 (-0,50%)
     
  • CAC 40

    7.631,36
    -39,98 (-0,52%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.721,59
    -140,64 (-0,79%)
     

KORREKTUR: Ukrainische Luftfahrtspezialisten nach Großbritannien aufgebrochen

(Berichtigung: Überschrift und Leadabsatz wurden korrigiert. Der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe hat nach der Mitteilung von Regierungschef Schmyhal dessen Äußerungen korrigiert. Schmyhal hatte mit Blick auf ukrainische Piloten mitgeteilt, eine erste Gruppe sei nach Großbritannien geschickt worden. Nach Angaben des Luftwaffensprechers handelt es sich allerdings um eine Gruppe von Luftfahrtspezialisten. Auch Schmyhal korrigierte seine Mitteilung und erklärte mit Blick auf Piloten, eine erste Gruppe sei bereits ausgewählt worden, sich in Großbritannien ausbilden zu lassen. Der 1. Absatz wurde korrigiert, die Absätze 2 und 3 mit weiteren Äußerungen ergänzt.)

KIEW (dpa-AFX) - Die Vorbereitung für eine Ausbildung ukrainischer Piloten in Großbritannien ist angelaufen. Regierungschef Denys Schmyhal dankte London am Montag bei einem Treffen mit dem britischen Außenminister James Cleverly in Kiew "für die Bereitschaft, Piloten auszubilden. Die erste Gruppe ist nach Großbritannien geschickt worden." Nach der Mitteilung Schmyhals, die über Telegram veröffentlicht wurde, stellte der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Juri Ihnat, gegenüber dem Portal "Ukrajinska Prawda" jedoch klar, dass keine Piloten das Land verlassen hätten. "Die ersten Gruppen von Luftfahrtspezialisten sind aufgebrochen und prüfen die Möglichkeit einer weiteren Ausbildung ukrainischer Piloten", sagte er.

Auch Schmyhal selbst aktualisierte seine Telegram-Mitteilung am Abend und stellte mit Blick auf die Piloten klar: "Die erste Gruppe ist bereits ausgewählt worden, sich in Großbritannien ausbilden zu lassen."

Ihnat führte gegenüber "Ukrajinska Prawda" weiter aus, es gehe um eine Ausbildung in verschiedenen Stufen von Fachkräften, darunter Luftfahrtingenieure, die Flugzeuge täglich warten müssten, und Offiziere, die die Gefechtskontrolle hätten. Es gehe nicht nur um Piloten, sagte Ihnat.

WERBUNG

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt immer wieder von einer "Kampfjet-Koalition" gesprochen, an der sich mehrere Staaten beteiligen. Die Ukraine erhofft sich eine Lieferung von 48 Kampfjets des US-Typs F-16, um im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg die Hoheit über ihren Luftraum wiederzuerlangen.

Die ukrainischen Truppen passten sich den Nato-Standards an, sagte Schmyhal. Das Land strebt eine Mitgliedschaft in dem Militärbündnis an. Bei seinem Treffen mit Cleverly forderte der Regierungschef auch schärfere Sanktionen gegen Russland. "Das wird die russische Kriegsmaschinerie ausbluten", sagte er.

Schmyhal lobte - wie zuvor auch Kiews Außenminister Dmytro Kuleba - bei dem Treffen mit Cleverly, dass London noch in diesem Monat eine Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine organisiere. Davon erhoffe man sich insbesondere Ressourcen für den Wiederaufbau.

Cleverly, der im Kurznachrichtendienst Twitter auch ein Foto von seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj veröffentlichte, teilte mit: "Die Ukraine kann auf unsere Unterstützung zählen. So lange, wie es nötig sein wird".

Großbritannien gehört mit den USA und Deutschland zu den größten Unterstützern der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion. Das Land hat als erstes auch Raketen mit größerer Reichweite an die Ukraine geliefert.