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Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser mit Erlösrückgang - Prognose enttäuscht

LONDON (dpa-AFX) -Der Konsumgüterkonzern Reckitt GB00B24CGK77 Benckiser hat einen enttäuschenden Jahresabschluss verzeichnet. So sank der Umsatz im vierten Quartal um sieben Prozent auf 3,56 Milliarden Pfund (rund 4,2 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte. Organisch sanken die Erlöse um 1,2 Prozent. Dabei sind Währungs- und Portfolioeffekte herausgerechnet. Damit verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten, die mit einem Anstieg gerechnet hatten. Zudem sorgt der neue Umsatzausblick für das laufende Jahr für Enttäuschung: Die Aktie sank zum Handelsstart um 10 Prozent.

Mitverantwortlich für den Erlösrückgang war das schwächere Geschäft mit Babynahrung, das im vierten Quartal organisch um knapp 15 Prozent sank. So hatte Reckitt im Jahr zuvor noch von Engpässen eines Konkurrenten in den USA profitiert. Zudem musste das Unternehmen Ende Dezember in den USA bestimmte Chargen seiner Marke Nutramigen zurückrufen.

Im Gesamtjahr stiegen die Umsätze um 1,1 Prozent auf 14,6 Milliarden Pfund, organisch betrug das Wachstum 3,5 Prozent. Preiserhöhungen konnten dabei Volumenrückgänge mehr als ausgleichen. Während die Geschäfte mit Gesundheitsprodukten sowie Wasch- und Reinigungsmitteln zulegen konnten, sanken die Erlöse mit Babynahrung. Der auf die Aktionäre anfallende Nettogewinn ging - auch bedingt durch Abschreibungen - von 2,3 Milliarden auf 1,6 Milliarden Pfund zurück.

Für 2024 erwartet Reckitt Benckiser ein organisches Wachstum von zwei bis vier Prozent. Diese Prognose liegt unter dem Mittelfristziel des Konzerns, welches ein organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich vorsieht.
Im Jahr 2024 dürften die Gesundheits- sowie die Reinigungsmittelsparte ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen. Das Geschäft mit Babynahrung dürfte zum Jahresende hin zu Wachstum zurückkehren. Die bereinigte operative Marge soll sich dabei im Vergleich zum Umsatzwachstum überdurchschnittlich verbessern. 2023 betrug sie 23,1 Prozent, ein Rückgang um 0,7 Prozentpunkte.