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Kokain, sexuelle Belästigung und Schläge ins Gesicht: US-Luftfahrtbehörde verhängt Strafen gegen Flugpassagiere in Höhe von einer halben Millionen Dollar

·Lesedauer: 2 Min.

Am 24. Mai, kurz nach Abflug von New York, wird ein JetBlue-Passagier beschuldigt sein Handgepäck durch die Gegend geworfen zu haben, dann legte er sich in den Gang und weigerte sich aufzustehen. Dann packte er eine Flugbegleiterin an den Knöcheln und steckte seinen Kopf unter ihren Rock. Nachdem es der Besatzung gelungen war, ihn mit Kabelbindern zu fesseln, musste das Flugzeug in Richmond im US-Bundesstaat Virginia notlanden, wo er abgeführt wurde.

Wie die Federal Aviation Administration erst kürzlich bekannt gab, droht dem Mann ein Bußgeld in Höhe von 45.000 Dollar. Der JetBlue-Passagier war aber nur einer von 34 Personen gegen die die FAA am Donnerstag Bußgelder in Höhe von insgesamt 531.545 Dollar verhängt hat. Damit beläuft sich die Gesamtsumme für das Jahr 2021 inzwischen auf mehr als eine Million Dollar.

Passagier schnupfte "etwas, das wie Kokain aussah"

In diesem Bericht der FAA wird eine Reihe von Verstößen aufgeführt, mit denen die Flugbesatzungen im ganzen Land in diesem ohnehin schon schwierigen Jahr konfrontiert gewesen sind. Ein weiterer JetBlue-Passagier soll sich auf einem Langstreckenflug geweigert haben, der Maskenpflicht nachzukommen. Er griff mehrere Passagiere an und schnupfte "etwas, das wie Kokain aussah", bevor der Flug nach Minneapolis umgeleitet wurde, wo er von der örtlichen Polizei festgenommen wurde. Gegen ihn wurde eine Geldstrafe von 42.000 Dollar verhängt.

Bei den meisten Zwischenfällen handelte es sich um männliche Passagiere. Doch auch einige Frauen haben sich schlecht benommen. So rempelte eine Frau absichtlich einen sitzenden Passagier an und schlug ihm dann ins Gesicht, als er sich beschwerte. Eine andere Frau soll Passagiere und Besatzungsmitglieder mit Nüssen beworfen und den Besatzungsmitgliedern, die sie baten, damit aufzuhören, ihre Mittelfinger ins Gesicht gedrückt haben.

Gegen mehrere Passagiere wurden Geldstrafen in Höhe von 13.000 Dollar verhängt, weil sie sich unter anderem weigerten, den Konsum von Alkohol zu unterlassen, der nicht von der Fluggesellschaft serviert worden war. Auf einem Flug der Alaskan Airlines soll ein Mann die Besatzung belästigt haben: Er hat "so getan, als sei seine Hand eine Waffe und 'pew, pew‘ gemacht haben, als würde er einen Mitreisenden erschießen". Er wurde aus dem Flugzeug geworfen und erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Dollar.

Es verstößt gegen das US-Strafgesetz, die Flugzeugbesatzung zu belästigen oder gar anzugreifen. Ein solcher Angriff wird mit Geld- oder Gefängnisstrafen geahndet. Die Fluggäste haben nach Bekanntgabe des Beschlusses der Behörde 30 Tage Zeit, um darauf zu reagieren.

Nach Angaben der FAA sind fast 4.000 Meldungen über unangemessenes Verhalten von Passagieren eingegangen — darunter etwa 3.000 Passagiere, die sich weigerten, eine Atemschutzmaske zu tragen. Das Flugpersonal mehrerer großer US-Fluggesellschaften erzählte, dass sie in diesem Jahr vermehrt Aggressionen seitens der Passagiere erlebt haben. Sie berichten, dass sie von Fluggästen geschlagen, betatscht, bespuckt und beschimpft wurden, nur weil sie ihren Job gemacht haben.

Dieser Artikel wurde von Ilona Tomić aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original lest ihr hier.

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