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Koalitionsverhandlungen: Grünen-Politikerin sieht noch viel zu tun

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen-Energiepolitikerin Julia Verlinden sieht bei den Koalitionsverhandlungen in klimapolitischen Fragen noch viel zu tun. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssten in allen Sektoren wie dem Verkehrs- oder Gebäudebereich große Schritte nach vorne gegangen werden, machte Verlinden am Montagabend bei einem Kongress der Deutschen Energie-Agentur in Berlin deutlich. In einigen Punkten sei man noch nicht weit genug vorangekommen, sagte sie. Die Grünen verhandeln mit SPD und FDP über eine neue Bundesregierung.

Es stünden unterschiedliche Dinge in den Wahlprogrammen, sagte Verlinden. Die mögliche neue Koalition eine aber, dass sie sich dem Pariser Klimaabkommen und dem 1,5 Grad-Ziel verpflichtet fühle. Das bedeutet eine Begrenzung der Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf 1,5 Grad. Das sei eine Herausforderung, sagte Verlinden, auch weil in den letzten 10 bis 20 Jahren nicht allzu viel passiert sei. Deswegen müsse nun umso mehr getan werden. Es werde "noch ein bisschen Gehirnschmalz" brauchen, um kluge und konkrete Instrumente gemeinsam zu verabreden.

Der SPD-Wirtschaftspolitiker Bernd Westphal sprach von sehr zielgerichteten Koalitionsverhandlungen und einer guten Atmosphäre. Nikolaus sei "Groko-Aus", sagte er. In der Nikolaus-Woche soll SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zum neuen Kanzler gewählt werden. Verlinden sagte, es müsse sehr gründlich verhandelt werden. Sie deutete an, der Zeitplan könne ins Wanken geraten.

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