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Knaus Tabbert kratzt dank Wohnmobilboom schon an Umsatzmilliarde

Richard Weiss
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Der Wohnmobilbauer Knaus Tabbert AG steuert auch dank Pandemie mit schnellen Schritten auf die Umsatzmilliarde zu.

Der Trend zu regionalem Tourismus, aber auch der zunehmende Wunsch nach individuellen Erlebnissen und mehr Umweltbewusstsein, haben in Europa zu einer “nie dagewesenen Dynamik“ im Caravaningmarkt geführt, so Vorstandschef Wolfgang Speck auf einer Telefonkonferenz am Mittwoch. Konkret dürfte der Umsatz, der vergangenes Jahr aufgrund der temporären Werksschließung während des Lockdowns nur um 2% zulegen konnte, 2021 um 20% bis 22% steigen.

Die Branchenprognosen, die das Unternehmen anlässlich seines Börsengangs im September heranzog, sind aufgrund der hohen Nachfrage bereits veraltet. In Deutschland, wo Knaus Tabbert zwei Drittel seines Umsatzes generiert, dürften sich die Neuzulassungen von Wohn- und Reisemobilen bis 2025 auf 206,000 Einheiten fast verdoppeln gegenüber 2020. Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, soll die neue Fertigungslinie des Unternehmens in Ungarn die Produktion deutlich schneller hochfahren, Schichten werden verlängert, die Kapazität soll dieses Jahr in Richtung 30,000 Einheiten steigen.

Den operativen Gewinn will das Unternehmen dieses Jahr deutlich erhöhen, auch wenn die Marge aufgrund der “Investitionsoffensive” nur auf dem Vorjahresniveau von gut 8% bleiben dürfte. Mittelfristig ist ein zweistelliger Wert geplant.

Auch die vor vier Jahren gestartete Vermietungsplattform des Unternehmens wird gut angenommen - die Buchungen haben sich 2020 mehr als verdreifacht.

Die Elektrifizierung der Modellpalette ist derweil noch Zukunftsmusik. Zwar hilft die Konstruktion in Leichtbauweise, aber die Fahrzeuge sind mit typischerweise 3,5 Tonnen Gewicht bislang zu schwer für vollelektrische Antriebe, so CEO Speck. Womöglich wird das Unternehmen dieses Jahr aber bereits ein Modell vorstellen, das zumindest kurze Strecken durch die Stadt elektrisch fahren kann.

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©2021 Bloomberg L.P.