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Kluft zwischen Arm und Reich macht Menschen in Industrieländern Sorge

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Eine Mehrheit der Menschen in den Industriestaaten, darunter auch Deutschland, macht sich laut einer OECD-Studie Sorge über wirtschaftliche und soziale Ungleichheit. Deutschland und Österreich gehören zu den Ländern, in denen es viele Menschen für sehr schwer halten, aus der Armut der eigenen Familie auszubrechen, wie die Industriestaaten-Organisation OECD am Donnerstag in Paris mitteilte. Befragte in Deutschland gehen davon aus, dass vom ärmsten Teil der Bevölkerung auch die Kinder mehrheitlich in Armut leben werden. Für die Studie wertete die OECD über verschiedene Jahre erhobene Daten aus teils länderübergreifenden Untersuchungen aus.

71 Prozent der Befragten in OECD-Ländern sind demnach der Meinung, dass ihre Regierung über Steuern und Sozialleistungen dafür sorgen sollte, dass sich die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich verringert, ergab die Studie. In Deutschland meinen dies 65 Prozent der Befragten.

Aber zwischen den Ländern gibt es große Unterschiede bezüglich der Rolle, die die Regierung den Menschen zufolge bei der Verringerung von Ungleichheit spielen sollte. So glaubt in Polen jeder Vierte, dass Armut vor allem eine Folge mangelnder Anstrengung ist und weniger mit Ungerechtigkeit oder Pech zu tun hat. In Deutschland waren nur vier Prozent der Befragten dieser Ansicht.

In Deutschland glaubt der Studie zufolge gut die Hälfte der Menschen, dass die unteren Einkommen zu niedrig und die oberen Einkommen zu hoch sind. Die Menschen sind sich jedoch uneinig, ob die Spitzeneinkommen zu hoch oder die unteren Einkommen zu niedrig sind.

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