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Klöckner verteidigt Tierwohlabgabe

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - In der Debatte um Billigpreise für Fleisch hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner Kritik an einer Tierwohlabgabe zurückgewiesen. "Höhere Tierwohlstandards kosten Geld", sagte die CDU-Politikerin am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Daher werde beides gebraucht - staatliche Förderung für Stallumbauten durch die Tierhalter mit entsprechenden Vorgaben, aber auch höhere Preise an der Ladentheke für mehr Wertschätzung.

Eine Tierwohlabgabe komme wie beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einem gesellschaftlichen Ziel zugute, sagte Klöckner. Bei der Tierwohlabgabe sei es eine gemeinsame Investition in eine andere Tierhaltung, ohne dass sie in Deutschland verloren gehe. Höhere Anforderungen erschwerten den Betrieben den Wettbewerb. "Wenn wir aber weiterhin regionale Erzeugung wollen, und das ist mein Ziel, dann brauchen Tierhalter für den Umbauprozess unsere Unterstützung."

Klöckner hatte sich am Samstag für eine Tierwohlabgabe ausgesprochen, die auch eine Kommission ihres Ministeriums empfiehlt. Kritik daran kam unter anderem vom Verbraucherzentrale Bundesverband und der FDP.

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