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Klöckner: Müssen Afrikanische Schweinepest wieder loswerden

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WEISKIRCHEN (dpa-AFX) - Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) will die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg so rasch wie möglich wieder eliminieren. "Unser Ziel muss es sein, mit einer nationalen gemeinsamen Kraftanstrengung die Ausbreitung der ASP in andere Bundesländer und in den Haustierbestand zu verhindern und sie aus unserem Land wieder rauszubekommen", sagte Klöckner der Deutschen Presse-Agentur.

Im Kampf gegen die Tierseuche gebe es bereits einen Bund-Länder-Krisenstab, ein EU-Team mit Veterinärexperten sei vor Ort, eine Taskforce auf Arbeitsebene sei im Einsatz - "und wir forschen parallel an einem Impfstoff", sagte die Ministerin vor Beginn eines Treffens der Länder-Agrarminister am Donnerstag im saarländischen Weiskirchen.

Aber auch die Bundesländer müssten "ihre Hausaufgaben" machen: Wichtig sei, dass ein Land wie Brandenburg, wo die ASP vor zwei Wochen bundesweit erstmalig bei einem toten Wildschwein bestätigt wurde, "eine Koordinierungsfunktion" übernehme: für seine Kommunen und Verbände, beispielsweise die Jäger. "Die unterschiedlichen Zuständigkeiten müssen gebündelt sein", sagte Klöckner. Deutschland werde frühestens dann wieder als ASP-frei gelten, wenn mindestens ein Jahr lang keine positiven Funde gemacht wurden.

Der Ausbruch der ASP in Brandenburg und die Folgen sind Hauptthema auf der Agrarministerkonferenz. Am Donnerstag beraten die Minister, am Freitag soll es auch Beschlüsse geben. Mittlerweile ist die für Menschen ungefährliche Tierseuche bei 29 toten Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen worden.