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Kinder des Ex-Chefs von Weinhändler Hawesko unterliegen vor Gericht

·Lesedauer: 1 Min.

Die Klage um eine mögliche Lebensversicherung ist abgewiesen worden. Laut dem Landgericht sei lediglich eine Unfallversicherung vereinbart gewesen.

Das Landgericht Hamburg hat eine Millionenklage gegen den führenden deutschen Weinhändler Hawesko abgewiesen. Die minderjährigen Kinder des vor gut vier Jahren gestorbenen langjährigen Vorstandschefs und Mehrheitsaktionärs Alexander Margaritoff wollten einen siebenstelligen Betrag von dem Unternehmen einklagen. Diese Klage wies das Landgericht am Dienstag jedoch ab (Az.: 317 O 317/19).

Dabei ging es um eine Lebensversicherung, die das Unternehmen Margaritoff in seinem Anstellungsvertrag als Vorstand zugesichert haben soll. Die Zusage sei jedoch nicht umgesetzt worden, so dass die heute sieben und zwölf Jahre alten Kinder keine Leistungen von einem Versicherungsunternehmen erhalten haben. Sie forderten das Geld jetzt von Hawesko.

Laut Gericht sei jedoch lediglich eine Unfallversicherung vereinbart gewesen, teilte ein Gerichtssprecher mit. Margaritoff war 2016 im Alter von 63 Jahren an Krebs gestorben.

Margaritoff hatte Hawesko von seinem Vater geerbt und von 1981 bis 2015 zu einem führenden Weinhandelsunternehmen ausgebaut. Dazu zählen neben dem Online-Händler Hawesko auch die Einzelhandelskette Jacques' Wein-Depot sowie Großhandel und Spezialhändler.

Im Zuge einer feindlichen Übernahme ging das Unternehmen 2015 mehrheitlich an die Tocos Beteiligung GmbH des Aufsichtsratsvorsitzenden Detlev Meyer. Hawesko erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 556 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 1200 Mitarbeiter.