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KfW: Krieg stellt Entwicklungszusammenarbeit vor Herausforderung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die KfW Entwicklungsbank hat kleine und mittelständische Firmen in der Ukraine im Rahmen kurzfristiger Hilfen gegen Kriegsfolgen mit bisher 150 Millionen Euro unterstützt. Darüber hinaus sei Hilfe für Binnenvertriebene geplant, hieß es am Mittwoch bei der Vorstellung der Projekte für Entwicklungs- und Schwellenländer in Frankfurt. Der Krieg in der Ukraine sei auch eine Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit.

"Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind vielschichtig und bedrohen auch die Versorgungssicherheit in den Entwicklungsländern", sagte Roland Siller, Vorsitzender der Geschäftsführung der KfW-Tochter Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). 2021 verzeichnete die KfW den Angaben zufolge Zusagen von 10,1 Milliarden Euro für 468 Vorhaben zur Förderung der Entwicklungs- und Schwellenländer - im Jahr zuvor waren es 12,4 Milliarden Euro.

Die KfW-Entwicklungsbank unterstützte das Corona-Sofortprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in den Jahren 2020 und 2021 mit 6,6 Milliarden Euro. "Zu der Corona-Pandemie, deren Folgen in den Entwicklungsländern noch jahrelang spürbar bleiben werden, kommt der Ukraine-Krieg", sagte Christiane Laibach, Vorständin der staatlichen KfW Bankengruppe.

Projekte im Bereich Klima- und Umweltschutz erhielten nach Angaben von Laibach Förderungen in Höhe von 3,7 Milliarden Euro. Dabei seien 12,5 Millionen Menschen bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels direkt unterstützt worden, weitere 114 Millionen indirekt - zum Beispiel durch Versicherungen. 1,2 Millionen Menschen erhielten erstmals oder einen verbesserten Zugang zu moderner Energieversorgung. Die Neuzusagen der KfW Entwicklungsbank für Afrika erreichten 2,2 Milliarden Euro und machten 27 Prozent aller Zusagen aus. Asien liegt bei 24 Prozent bei Zusagen von zwei Milliarden Euro.

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