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Keine Glückwünsche für Biden: Das Schweigen Moskaus und Pekings

·Lesedauer: 1 Min.

MOSKAU/PEKING/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Gratulationen aus Peking und Moskau für den Sieg von Joe Biden bei der US-Präsidentenwahl lassen auf sich warten. Angesichts der gestörten Beziehungen der Führungen in China und Russland zum Weißen Haus gab es dafür auch reichlich Gründe. Es war nicht untypisch für Peking, dass die erste offizielle Reaktion zurückhaltend ausfiel: "Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Biden den Wahlsieg erklärt hat", sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin vor der Presse - sichtlich bemüht, sich aus den Kontroversen in den USA um China rauszuhalten und keine Angriffsfläche zu bieten.

Chinesische Experten reagierten hingegen teils erleichtert auf die Abwahl von Donald Trump, auch wenn sie mit gemischten Gefühlen auf den künftigen US-Präsidenten Joe Biden blicken. Nach vier Jahren im freien Fall dürften die Beziehungen zwischen den USA und China erstmal in eine "Pufferphase" eintreten, sagte Jin Canrong von der Volksuniversität der "Global Times". "Biden wird gemäßigter und reifer im Umgang mit auswärtigen Angelegenheiten sein."

China setzt auf eine Abkehr Bidens von Trumps einseitiger "Amerika Zuerst"-Politik. "Weil er Multilateralismus unterstützt, sind einige Dinge leichter zu verhandeln", sagte Forscher He Weiwen von der Volksuniversität der Deutschen Presse-Agentur. "Er befürwortet Dialog mit China."