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Keine Blutspenden: Jochen Schropp fühlt sich diskriminiert

·Lesedauer: 1 Min.

Jochen Schropp (42) möchte gerne Blut spenden, darf es aber nicht. Der Moderator ist homosexuell und fühlt sich aufgrund seiner Sexualität diskriminiert. Denn Schwule dürfen in Deutschland nur unter strengen Auflagen Blut spenden – auch wenn die ohnehin kostbare Flüssigkeit knapp wird.

Auch in Deutschland gibt es noch was zu tun

Das findet Jochen nicht richtig, regt sich im Gespräch mit 'Bunte' auf: "Als homosexueller Mann darf ich nur Blut spenden, wenn ich ein Jahr lang keinen Sex mit einem Mann habe. Ich halte das Blutspendeverbot für hochgradig diskriminierend. Das grenzt an Irrsinn!" Aktuell gibt es Kapazitätsengpässe bei Blutkonserven – es muss also dringend gespendet werden, und Jochen Schropp möchte helfen. Er darf es aber nicht. In Deutschland müsse noch viel für die Akzeptanz von Homosexuellen getan werden, findet der Entertainer – auch wenn gerade alle Augen auf Ungarn gerichtet sind, was die Akzeptanz der LGBTQ+-Gemeinschaft angeht.

Jochen Schropp ist enttäuscht

In der vergangenen Woche ist in Ungarn nämlich die Entscheidung getroffen worden, dass das Münchener Fußballstadion für das EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn am Mittwoch (23. Juni) nicht in Regenbogenfarben strahlen darf. Die UEFA rechtfertigte sich mit der Behauptung, eine politisch und religiös neutrale Organisation zu sein. Auf seinem Instagram-Profil bezeichnet Jochen Schropp diese Entscheidung als Politik gegen Menschenrechte: "Für Menschenrechte einzutreten, sollte selbstverständlich sein und nicht aktiv verhindert werden."

Bild: FrankHoermann/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

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