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Künftiger ARD-Chef: Wir müssen Gas geben

MAINZ (dpa-AFX) -Der künftige ARD-Vorsitzende Kai Gniffke hat Tempo bei der Modernisierung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk angemahnt. Der Intendant des Südwestrundfunks (SWR) sagte am Donnerstag auf einem Medienkongress in Mainz, man müsse sehen, wie die Öffentlich-Rechtlichen angesichts einer stärkeren Nutzung digitaler Medienangebote abseits des fortlaufenden TV- oder Radioprogramms bestehen können. "Darum müssen wir mal Gas geben", betonte der 61-Jährige.

Mit Blick auf die - ausgelöst durch die Krise rund um Vetternwirtschaftsvorwürfe im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) - lauter gewordene Kritik an der ARD ergänzte Gniffke: "Ich habe in den letzten Monaten gelernt: Die Leute wollen nicht die gute alte Tante ARD zurück, sondern sie wollen ein Unternehmen, das der Zukunft zugewandt ist." Und sie wollten ein Unternehmen, das auch bereit sei, es mit Netflix und Spotify aufzunehmen.

Gniffke übernimmt zum Jahr 2023 den ARD-Vorsitz und ist damit der höchste Repräsentant der Sendergemeinschaft. Das Amt wechselt von Zeit zu Zeit unter den ARD-Häusern. Der amtierende ARD-Chef und WDR-Intendant Tom Buhrow hatte unlängst in einer Rede, die er ausdrücklich nicht in seiner Funktion als ARD-Vorsitzender gehalten hatte, eine tiefgreifende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und einen neuen Gesellschaftsvertrag angeregt. Buhrows Vorstoß stieß auf ein geteiltes Echo.

Der Medienkongress Content Convention fand zum vierten Mal in Mainz statt. Hauptveranstalter ist die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.