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Julius Bär erlitt IT-Absturz, Bank und Kunden waren offline

(Bloomberg) -- Julius Bär hat informierten Kreisen zufolge Mitte Februar einen Absturz der IT-Systeme für die Kernbank erlitten, der den zweitgrößten börsennotierten Vermögensverwalter der Schweiz für einige Zeit offline ließ.

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Der Vorfall am späten Nachmittag des 16. Februar sei durch ein “technisches Verbindungsproblem” verursacht worden, hieß es von Julius Bär dazu. Das Problem sei binnen kurzer Zeit behoben worden.

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Mit dem Ausfall der Systeme waren Kunden dem Vernehmen nach nicht mehr in der Lage, Zahlungen zu tätigen, Handelstransaktionen auszuführen oder ihre Portfolios einzusehen. Einige Klienten in Asien waren dabei, wie zu hören ist, nicht betroffen.

Die Mitarbeiter der Privatbank konnten nicht auf Kundendaten zugreifen. Kundenbetreuer wussten nicht, was sie den Kunden sagen sollten, so darüber informierte Personen. Interne Kommunikationssysteme fielen aus, und die Mitarbeiter mussten sich auf Mobiltelefone und Messaging-Apps verlassen.

Der IT-Vorfall sei der Schweizer Finanzaufsicht und den Behörden in Großbritannien gemeldet worden, berichteten darüber informierte Personen. Vertreter der Finma und der britischen Financial Conduct Authority reagierten nicht umgehend auf Bitten um Stellungnahme.

Überschrift des Artikels im Original:Julius Baer Suffered Tech Crash That Left Bank, Clients Offline

--Mit Hilfe von Myriam Balezou.

(Stellt klar, dass Julius Bär der zweitgrößte börsennotierte Wealth Manager der Schweiz ist.)

©2024 Bloomberg L.P.