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Jeff Bezos verklagt US-Regierung wegen Nasa-Auftrag

·Lesedauer: 3 Min.
In der Vergangenheit ging Jeff Bezos auch schon gegen einen Pentagon-Auftrag, der an Microsoft gegangen war, gerichtlich vor.
In der Vergangenheit ging Jeff Bezos auch schon gegen einen Pentagon-Auftrag, der an Microsoft gegangen war, gerichtlich vor.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazon-Gründer Jeff Bezos gönnt Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk den lukrativen Auftrag der Nasa für die erste kommerzielle Mondlandefähre nicht. Seine Firma Blue Origin hat Klage gegen die US-Regierung eingereicht, nachdem die Nasa den Auftrag im April an SpaceX vergeben hatte.

Bezos wirft der US-Raumfahrtbehörde „Mängel im Ausschreibungsprozess“ vor und fordert eine Wiederherstellung des Wettbewerbs, bei dem es um fast drei Milliarden US-Dollar ging. Bereits Ende Juli war Bezos bereits so weit gegangen und hatte in einem offenen Brief angeboten, Nasa-Kosten in Milliardenhöhe abzudecken. Im Austausch für ein Zwei-Milliarden-Geschenk wollte Bezos die Gelegenheit bekommen, noch einmal gegen SpaceX antreten zu dürfen. [Mehr bei CNBC und Spiegel]

Auf Gründerszene verraten wir euch heute, wieso die E-Mopeds ein furioses Comeback machen. Während Leihfahrräder, E-Scooter, Lastenräder und Kabinenroller eher floppten, zogen sich die E-Mopeds schon bisher als Konstante durch die Mobilitätsbranche. Doch nun erfährt die Fahrzeugklasse einen neuen Hype: Innerhalb weniger Wochen haben zwei niederländische Startups tausende Sharing-Roller in Deutschland in Betrieb genommen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Tesla muss sich erneut einer Untersuchung der US-Verkehrsbehörde NHTSA unterziehen. Im Visier steht dabei das Fahrassistenzsystem „Autopilot“ des Elektroautobauers. Elf Auffahrunfälle sollen dabei genauer beleuchtet werden, bei denen die Autos in am Straßenrand stehende Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge krachten. 17 Menschen wurden verletzt, ein Mensch kam ums Leben. Die Tesla-Aktien fielen nach Bekanntgabe der Untersuchung. [Mehr bei Wall Street Journal, CNBC und Spiegel]

T-Mobile US ist möglicherweise ein weiteres Opfer eines Hackerangriffs geworden. Im Internet drohen Hacker der US-Tochter der Deutschen Telekom damit, die Daten von 100 Millionen Kunden zu verkaufen. Im Gegenzug verlangen sie Bitcoins. Laut des Unternehmens kam es tatsächlich zu einem unerlaubten Zugang zu den Daten, ein Abzug von Kundendaten konnte bisher jedoch nicht nachvollzogen werden. [Mehr bei Techcrunch und Handelsblatt]

Wish hat deutlich schlechtere Quartalsergebnisse berichtet, als Analysten vermuteten. So meldete die Discount-E-Commerce-App aus Kalifornien einen Rückgang des Quartalsumsatzes um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 656 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust verzehnfachte sich auf 111 Millionen Dollar und die monatlich aktiven Nutzer gingen um 22 Prozent auf 90 Millionen zurück. Auch die Aktie des Unternehmens stürzte ab. Seit dem Börsengang im Dezember hat sie mehr als drei Viertel ihres Wertes verloren. Die enttäuschenden Verkaufszahlen führte das Unternehmen auf die Wiedereröffnung der Wirtschaft und die Rückkehr zum physischen Einkauf zurück. Ähnliche Erfahrungen hatten auch die E-Commerce-Unternehmen Amazon und Wayfair gemacht. [Mehr bei CNBC]

Roblox hat in den drei Monaten bis Ende Juni um 35 Prozent mehr Buchungen verzeichnet als noch im Vorjahr. Trotzdem blieben die Ergebnisse der Spieleplattform hinter den Erwartungen zurück. Bei einem Umsatz von 454,1 Millionen US-Dollar verzeichnete das Unternehmen aus San Mateo einen Nettoverlust von 140,1 Millionen Dollar. Roblox hatte sich während der Pandemie bei seiner Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen gut geschlagen, da sich die Spieler nicht persönlich treffen konnten und deswegen die Plattform nutzten. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Roblox seine soziale Infrastruktur vergrößern wird und das Team von Guilded für einen unbekannten Preis übernommen hat – eine Chat-Plattform für Spieler. [Mehr bei Bloomberg, Techcrunch und Venture Beat]

Spin, ein Mobility-Startup von Ford, hat eine Integration bei Google Maps angekündigt. Ab sofort können Nutzer die Elektroroller und Fahrräder von Spin in über 80 Orten in den USA, Kanada, Deutschland und Spanien in der App anzeigen lassen. Der Schritt von Spin folgt auf eine Integration des Angebots des Konkurrenten Lime in die Nahverkehrsplanungs-App Moovit. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Der kometenhafte Aufstieg des britischen Fintech-Konzerns Revolut hat nicht nur die Gründer und frühen Investoren des Startups steinreich gemacht. Auch mindestens 76 Angestellte halten wohl Firmenanteile in Millionenhöhe. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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