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IWH: Mit Wirtschaftsöffnungen steigen Infektionen überproportional

·Lesedauer: 1 Min.

HALLE (dpa-AFX) - Die ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen führen nach Ansicht des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) zu einem Anstieg der wirtschaftlichen Mobilität - aber auch der Neuinfektionen und Todesfälle. Der erwartete Anstieg der ökonomischen Mobilität um gut 10 Prozentpunkte dürfte die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle in Deutschland um 25 Prozent erhöhen, hieß es in einer Mitteilung des Instituts am Donnerstag.

Die Zahlen stammen aus einem IWH-Modell zum Zusammenhang zwischen Eindämmungsmaßnahmen, wirtschaftlicher Mobilität, Corona-Neuinfektionen und Todesfällen. Die Forscher betonten, es sei jetzt umso wichtiger, die Lockerungen durch eine bessere Test- und Quarantänestrategie und durch schnelleres Impfen zu begleiten - und so weitere Lockerungen zu ermöglichen.

In Deutschland wurden Anfang März einige Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. So wurde die Anzahl der Personen aus verschiedenen Haushalten, die sich treffen dürfen, vielerorts erhöht. Der Einzelhandel kann wieder vermehrt Kunden empfangen. Auf diese Weise komme es zu einem "gewollten Wiederanstieg der wirtschaftlichen Mobilität und der persönlichen Kontakte zwischen Menschen", so die Forscher.