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IWF-Chefin: Deutschland soll mehr für Wirtschaft ausgeben

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach Meinung der neuen IWF-Chefin Kristalina Georgiewa sollte Deutschland seine Wirtschaft mit höheren Ausgaben ankurbeln. Vor allem zusätzliche Ausgaben in den Bereichen Infrastruktur und Forschung hätten das Potenzial, das Wachstum zu fördern, sagte Georgiewa am Dienstag laut Redeprotokoll.

Angesichts einer sich abzeichnenden Abkühlung der Weltwirtschaft sei es für die Länder mit fiskalischem Spielraum wie Deutschland, die Niederlande und Südkorea jetzt Zeit, diesen Weg vorzubereiten, sagte sie in Washington. Niedrige Zinsen ließen manchen Regierungen noch mehr Spielraum.

Die 66-jährige Bulgarin leitet den IWF seit dem 1. Oktober. Sie übernahm das Amt von der Französin Christine Lagarde. Vorher war Georgiewa unter anderem Geschäftsführerin der Weltbank und EU-Kommissarin.