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Iran macht Druck bei Atomverhandlungen

·Lesedauer: 1 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Der Iran warnt davor, die Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens in die Länge zu ziehen. "Wenn es Fortschritte gibt, werden wir fortfahren. Wenn nicht, werden wir die Gespräche beenden", sagte Irans Vizeaußenminister Abbas Araghchi in Wien, wo am Donnerstag eine neue Runde mit Diplomaten aus den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China begann.

Das Abkommen aus dem Jahr 2015 hängt seit dem einseitigen Ausstieg Washingtons unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump und darauf folgenden Verstößen seitens Teherans an einem seidenen Faden. Die Verhandler wollen Modalitäten verhandeln, um US-Sanktionen gegen den Iran aufzuheben und das iranische Atomprogramm wieder zurückzufahren. Allerdings sind die Gespräche nach ersten Treffen vorige Woche noch in einer frühen Phase.

Ein Angriff auf Irans Anreicherungsanlage in Natans am Sonntag, für den Teheran Israel bezichtigt, hat einen Schatten über die neue Runde geworfen. Als Reaktion kündigte der Iran an, Uran schon bald bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent anzureichern. Irans Präsident Hassan Ruhani sagte am Donnerstag: "Wir können Uran auch auf 90 Prozent erhöhen, aber trotzdem haben wir nie ein Atomwaffenprogramm geplant und werden das auch nie tun".

Sobald das Wiener Atomabkommen wieder umgesetzt sei und die US-Sanktionen aufgehoben würden, werde Teheran den Anreicherungsgrad wieder auf das im Abkomme vereinbarte Limit von 3,67 Prozent bringen, so Ruhani. Uran mit hohem Reinheitsgrad kann schnell in waffentaugliches Material umgewandelt werden. Der Iran behauptet, das hochangereicherte Uran für medizinische Zwecke verwenden zu wollen.