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Insolvenz der Signa Holding: Diese Sparkassen zählen offenbar zu den Gläubigern des Immobilien-Imperiums von René Benko

Das Immobilien-Imperium von René Benko ist ins Wanken geraten. Seine Signa Holding ist insolvent – zu den Gläubigern gehören auch deutsche Sparkassen. - Copyright: picture alliance/dpa | Marcel Kusch
Das Immobilien-Imperium von René Benko ist ins Wanken geraten. Seine Signa Holding ist insolvent – zu den Gläubigern gehören auch deutsche Sparkassen. - Copyright: picture alliance/dpa | Marcel Kusch

Das Immobilien-Imperium von René Benko wankt gewaltig. Die Signa Holding des schillernden Multimillionärs und Besitzers der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof musste Insolvenz anmelden. Das war in der vergangenen Woche.

Seitdem wird gerätselt, wer alles auf der vorläufigen Gläubigerliste steht, die laut Medienberichten nicht weniger als 273 Einträge umfassen soll. Auf der österreichischen Dachgesellschaft des weitverzweigten Firmenreichs lasten angeblich Schulden in Milliardenhöhe – nicht zuletzt bei Banken.

Zu den Geldgebern der Signa-Gruppe sollen nach Recherchen von Bloomberg mindestens neun Sparkassen aus Deutschland zählen. Demnach räumte die Kreissparkassen Esslingen-Nürtingen den Sporthäusern der ebenfalls insolventen Tochter Signa Sports United gemeinsam mit anderen Banken eine Kreditlinie ein.

Gläubiger der Signa Holding sind dem Bericht zufolge die Kreissparassen Göppingen, die Stadtsparkasse Düsseldorf sowie die Sparkasse Leipzig, Sparkasse Merzig-Wadern, Sparkasse Rhein-Nahe, Sparkasse Siegen, Sparkasse Südwestpfalz und Sparkasse Südliche Weinstraße (mittlerweile Sparkasse Südpfalz).

Unklar ist, welche Forderungen die einzelnen Banken geltend machen. Gegenüber Bloomberg äußerten sie sich auf Anfrage nicht.

Auch mehrere Landesbanken bei Signa engagiert

Dass sich nicht nur mehrere Landesbanken wie die hessisch-thüringische Helaba, die LBBW oder die BayernLB bei Benko engagierten, sondern auch einzelne Sparkassen, hatten in den vergangenen Tagen verschiedene Medien gemeldet. Die "Süddeutsche Zeitung" schrieb von einer "Handvoll" öffentlich-rechtlicher Kreditinstitute.

Signa hat etliche Top-Immobilien wie das Berliner KaDeWe im Portfolio. Doch steigende Zinsen und fallende Bewertungen setzten das Geschäft von Benko massiv unter Druck. Daraufhin zog sich der Österreicher im vergangenen Monat offiziell aus der Führung der Signa-Gruppe zurück. Nach einer deutschen Immobilien-Tochter erklärte sich auch die Signa Holding für zahlungsunfähig. Sie soll durch ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung gerettet werden.

Fu