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ING Deutschland gibt Mitarbeitern 1.500 Euro für Homeoffice

Stephan Kahl
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Angesichts der größeren Rolle des Homeoffice gibt die ING Deutschland jedem Mitarbeiter 1.500 Euro, damit das Büro in den eigenen vier Wänden besser eingerichtet werden kann. Die Summe ist steuer- und sozialabgabenfrei. Um die Ausstattung stets auf dem aktuellen Stand zu halten, bekommt jeder Mitarbeiter alle fünf Jahre weitere 1.000 Euro an die Hand.

“Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie flexibel wir sind und wie gut mobiles Arbeiten funktioniert”, sagte CEO Nick Jue in einer Mitteilung am Donnerstag. “Das wollen wir nun beibehalten und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützen, ihren heimischen Arbeitsplatz bestmöglich auszustatten.”

Zusätzlich zu der vom Arbeitgeber gestellten technischen Grundausstattung kann das Ausstattungsbudget in einem internen Online-Store der ING Deutschland zum Kauf von Mobiliar oder technischem Equipment wie höhenverstellbaren Tischen, ergonomischen Bürostühlen oder für einen Monitor eingelöst werden.

In einer mit dem Gesamtbetriebsrat geschlossenen Vereinbarung wurde zudem festgelegt, dass mobiles Arbeiten künftig für alle Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen, gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen möglich ist.

Dabei setzt das Unternehmen auf Eigenverantwortung. Die Mitarbeiter sollen selbst festlegen können, wie sie das hybride Arbeitsmodell in ihren jeweiligen Teams umsetzen wollen. Welche allgemeinen Regeln dabei gelten, wird in den kommenden Wochen entschieden. Der Betriebsrat sprach von einem “wesentlichen Beitrag für die Balance von Arbeit und Berufsleben.”

Mit Plänen für mehr Homeoffice auch nach der Pandemie ist ING Deutschland nicht alleine. Erst am Mittwoch erklärte die Deutsche Bank AG, sie wolle ihren Mitarbeitern erlauben, bis zu drei Tage pro Woche von daheim zu arbeiten. Und die BayernLB hat eine “Desk-Sharing-Vereinbarung” mit dem Betriebsrat geschlossen, die ab 2022 pro 100 Mitarbeiter nur noch 70 Schreibtische vorsieht, hatte Vorstandschef Stephan Winkelmeier unlängst in einem Interview mit Bloomberg erklärt.

(Neu: Details zu Homeoffice-Regelungen im 5. Absatz)

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