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Inflation weiter über 7 Prozent - Bundesamt nennt Details

WIESBADEN (dpa-AFX) - Deutlich gestiegene Inflationsraten machen den Menschen in Deutschland zu schaffen. Im April lagen die Verbraucherpreise nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes um 7,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Details zur Entwicklung der Teuerungsrate im April gibt die Wiesbadener Behörde am Mittwoch (8.00 Uhr) bekannt.

Vor allem stark gestiegene Energiepreise heizen die Inflation an, der Krieg in der Ukraine hat diesen Trend noch verstärkt. Im März war die jährliche Teuerungsrate mit 7,3 Prozent bereits auf den höchsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 geschnellt. Von März auf April des laufenden Jahres stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland den vorläufigen Zahlen zufolge um 0,8 Prozent.

Höhere Inflationsraten schmälern die Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern, weil sie sich für einen Euro dann weniger leisten können. Die Bundesregierung hat inzwischen zwei milliardenschwere Pakete geschnürt, um die Menschen in Deutschland zu entlasten.

Verbraucher müssen sich nach Einschätzung von Ökonomen vorerst weiter auf hohe Teuerungsraten einstellen, auch weil viele Unternehmen die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten teilweise weitergeben. Volkswirte rechneten zuletzt für das Gesamtjahr 2022 mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von mehr als sechs Prozent in Europas größter Volkswirtschaft. Das wäre die höchste Inflation seit der deutschen Wiedervereinigung.

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