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'Inakzeptable Äußerungen': Frankreich bestellt Chinas Botschafter ein

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Frankreich hat den chinesischen Botschafter in Paris wegen vermehrter "inakzeptabler Äußerungen" einbestellt. Wie die Deutsche Presse-Agentur vom französischen Außenministerium erfuhr, fand die Einbestellung am Dienstagmorgen statt. "Beleidigungen von unabhängigen Forschern und Auseinandersetzungen mit Gewählten der Republik sind unzulässig und haben keinen Platz in den Beziehungen, die die Botschaft Chinas zwischen Frankreich und China helfen soll zu entwickeln", hatte es zuvor aus dem Außenministerium geheißen.

Die chinesische Botschaft in Frankreich hatte einen Chinaforscher auf seinem Twitterkanal vor wenigen Tagen als "Kleinkriminellen" bezeichnet. Dazu postete sie einen Screenshot mit Aussagen des Wissenschaftlers, denen zufolge von französischen Abgeordneten nicht verlangt werden könne, nicht nach Taiwan zu reisen. Auch die am Montag verhängten Sanktionen Chinas gegen Abgeordnete sowie Institutionen in der Europäischen Union kritisierte das Ministerium in einer Mitteilung zur Einbestellung als inakzeptabel.