Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 4 Minuten
  • DAX

    15.659,17
    +104,09 (+0,67%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.143,06
    +25,11 (+0,61%)
     
  • Dow Jones 30

    35.116,40
    +278,24 (+0,80%)
     
  • Gold

    1.814,80
    +0,70 (+0,04%)
     
  • EUR/USD

    1,1858
    -0,0010 (-0,08%)
     
  • BTC-EUR

    31.887,65
    -799,92 (-2,45%)
     
  • CMC Crypto 200

    923,86
    -19,58 (-2,07%)
     
  • Öl (Brent)

    70,40
    -0,16 (-0,23%)
     
  • MDAX

    35.558,07
    +258,67 (+0,73%)
     
  • TecDAX

    3.760,48
    +39,98 (+1,07%)
     
  • SDAX

    16.586,44
    +77,25 (+0,47%)
     
  • Nikkei 225

    27.584,08
    -57,75 (-0,21%)
     
  • FTSE 100

    7.127,82
    +22,10 (+0,31%)
     
  • CAC 40

    6.757,63
    +33,82 (+0,50%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.761,29
    +80,23 (+0,55%)
     

Impfkommission wehrt sich gegen Söder in Debatte zum Kinder-Impfen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - In der Debatte um Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche setzt sich die Ständige Impfkommission (Stiko) zunehmend gegen Druck aus der Politik zur Wehr. "Die aktuellen Aussagen von Herrn Söder und anderen Politikern zur Stiko und zu deren Arbeit sind auch unter Berücksichtigung der Wahlkampfzeit ungewöhnlich und müssen korrigiert werden", teilte das unabhängige Gremium um den Virologen Thomas Mertens am Freitag mit. Ziel der Stiko sei das Erarbeiten der bestmöglichen Impfempfehlung für einzelne Menschen und für die Gemeinschaft. "Dies erfolgt unabhängig von Meinungen und Wünschen von Politikern und der pharmazeutischen Industrie."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in einem BR-Interview vom Mittwoch bekräftigt, dass es mit einer generellen Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren schneller gehen müsse. Dabei sprach er von der Stiko als einer ehrenamtlichen Organisation, wohingegen die Europäische Arzneimittelbehörde EMA die "Profis" seien.

Die EMA hatte im Mai den Covid-19-Impfstoff von Biontech <US09075V1026>/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Für Deutschland empfiehlt die Stiko die Impfung bisher jedoch nur Kindern und Jugendlichen mit bestimmten Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Als Gründe nennt die Stiko noch fehlende Daten zur Sicherheit des Impfstoffs.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.