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Immobilienbranche fordert Lockerungen auch bei Inzidenz über 50

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Immobilienwirtschaft kritisiert in der Debatte über eine Lockerung des Corona-Lockdowns den politischen Fokus auf einen Wert von 50 gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern. "Es muss möglich sein, dass auch bei höheren Inzidenz-Grenzwerten das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben verantwortungsvoll wieder hochgefahren wird", sagte der Präsident des Zentralen Immobilien-Ausschusses, Andreas Mattner, am Freitag in Berlin. Eine Öffnung solle auch bei einem Wert von mehr als 50 möglich sein, solange weniger als 4000 Intensivbetten gemäß Divi-Register von Corona-Patienten belegt seien. Laut den Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin waren zuletzt (Stand Donnerstag) 4178 Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung.

Ein Blick nach Europa zeige, dass bislang kaum ein Land den Wert von 50 gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen erreicht habe, erklärte Mattner. Mit steigenden Impfungen der Corona-Risikogruppen seien auch Inzidenzen anders zu bewerten. "Jeder Monat Lockdown kostet 34 Milliarden Euro", sagte Mattner. "Trotz aller Wirtschaftshilfen gilt: Öffnungen sind die besten Hilfen."

Zugleich betonte Mattner, dass auch in einem Öffnungskonzept der Gesundheitsschutz oberstes Gebot bleiben müsse. "FFP2-Maskenpflicht, umfangreiche Hygienekonzepte und regelmäßige Testungen aller Mitarbeiter reduzieren das Infektionsrisiko enorm."