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IG Metall verlangt sichere Arbeitsplätze beim Industrie-Umbau

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Die IG Metall will beim Umbau der deutschen Industrie umfangreiche Entlassungen verhindern. Der Wandel müsse für die Beschäftigten mit einem "Sicherheitsversprechen" begleitet werden, sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann am Donnerstag. Die Gewerkschaft will am Freitag bei einem bundesweiten Protesttag mindestens 50 000 Beschäftigte mobilisieren und auf die Probleme in den verschiedenen Industriezweigen vom Stahl bis zum Fahrzeug- und Maschinenbau aufmerksam machen.

In den Branchen der IG Metall werde kein Stein auf dem anderen bleiben, meinte Hofmann mit Blick auf Mobilitäts- und Energiewende sowie die Digitalisierung. Gemeinsam müsse organisiert werden, dass neue Arbeitsplätze in den Regionen entstünden, wo alte wegfielen. Bislang hielten sich viele Unternehmen nicht daran. "Menschen sind nicht mobil, aber Kapital ist mobil."

Zudem müssten die Beschäftigten für neue Aufgaben qualifiziert werden. So benötigten viele die Chance auf eine zweite Ausbildung in der Lebensmitte. Dieser Zeitraum müsse finanziell abgesichert werden, wobei die bislang bei den Ampel-Sondierungen vorgestellten Ideen zu einem Midlife-Bafög nicht ausreichten. Wegen der Höhe könne man eher von einem "Mitleids-Bafög" sprechen, sagte der Gewerkschaftschef.

Hofmann will die Situation am Freitag bei einer zentralen Veranstaltung am Reichstag in Berlin mit führenden Bundespolitikern besprechen. Bei den rund 50 bundesweiten Protestveranstaltungen werden die meisten Teilnehmer in Stuttgart erwartet.

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